Kinder im Kindergarten
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Eichenau baut ein neues Kinderhaus

Am Bahnhof Eichenau

Mehr Betreuungsmöglichkeiten nötig: Grünes Licht für neues Kinderhaus

  • vonHans Kürzl
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In der Gemeinde Eichenau soll ein weiteres Kinderhaus gebaut werden, um langfristig mehr Betreuungsmöglichkeiten anbieten zu können.

Eichenau - Mehrheitlich befürwortete der Gemeinderat einen bahnhofsnahen Standort – vielmehr wurde aber noch nicht festgelegt. Im Fokus ist das Areal der Park&Ride-Anlage gegenüber dem Pflegezentrum. Vier Gruppen sollen dort unterkommen. „Die aktuell bestehenden Gruppen sollen aber nicht geschmälert werden, sie sind weiter mehr als notwendig“, betonte Bürgermeister Peter Münster (FDP) und meinte damit sowohl gemeindliche als auch private Kitas. Die Trägerschaft für den Neubau bleibt erst einmal offen. Claus Guttenthaler (FW) hatte zwar gefordert, dass die Gemeinde das übernimmt. Doch in diesem frühen Stadium der Entscheidung wollte sich eine klare Mehrheit des Rates noch nicht festlegen.

Erste Vorgaben hatte die Kommission Kinderbetreuung geliefert, die vom Gemeinderat im September eingesetzt worden war. Ihr gehörten unter anderem die drei Bürgermeister, Gemeinderätin Angela Heilmeier (FW) als Referentin für Familie und Kinderbetreuung, die zwei Pfarrer und Vertreter von den Trägern an.

Kinderhaus Eichenau: Weitere Standorte

Die Kommission hatte neben dem Gelände am Bahnhof weitere Standorte ins Auge gefasst: Ein Grundstück an der Tannenstraße hätte den Vorteil, dass es bereits in Gemeindebesitz ist. Bei Neubau und Erweiterung auf dem Areal des jetzigen gemeindlichen Sterntaler-Kindergartens müsste eine Containerzwischenlösung für rund zwei Jahre gefunden werden. Weiterer Vorschlag: eine Umwidmung des Hauses der Sozialdienste.

„Lage und die gute Verkehrsanbindung sprechen für den Bau am Bahnhof“, erklärte jedoch der SPD-Fraktionsvorsitzende und Sozialreferent Martin Eberl. Er erhielt unter anderem Zustimmung von Rike Schiele (Grüne) und Peter Zeiler (CSU). Dem hielt Finanzreferent Hans Hösch (CSU) entgegen, „dass sich die Kindertagesstätten rund um den Bahnhof ballen“. In dessen Einzugsbereich liegen bereits zwei gemeindliche sowie eine private Kita. Hösch befürwortete den Standort an der Tannenstraße. „Damit wäre auch der Süden der Gemeinde gut abgedeckt.“

Auf Nachfrage erklärte Angela Heilmeier, die krankheitsbedingt nicht an der jüngsten Gemeinderatssitzung hatte teilnehmen können, dass sich die Kommission in erster Linie mit grundsätzlichen Themen befasst habe. Bei der P&R-Anlage sei zudem zu beachten, dass dort erst die Wohnbebauung geplant werden müsse.

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