Antrag im Gemeinderat

Radl-Parkhaus statt Boxen

Mehr und vor allem sicherere Radl-Abstellmöglichkeiten hatte die CSU gefordert. Nun wurde ihr Antrag, zehn bis zwölf abschließbare Boxen am Bahnhof zu installieren, diskutiert.

Eichenau – Das Ergebnis: Es könnte sogar eine Art Fahrrad-Parkhaus entstehen. Dort könnten eigens absperrbare Boxen für Luxusräder und zudem Abstellmöglichkeiten für Räder mit Lastanhänger geschaffen werden. Die Verwaltung soll dies prüfen.

Bürgermeister Peter Münster (FDP) hatte berichtet, dass er in Amsterdam solche Parkhäuser gesehen habe. „Man bringt viele Räder unter, die gegen Diebstahl geschützt sind“, erklärte der Rathauschef. Eine Idee, die Michael Wölfl „als interessant“ bezeichnete.

Zuvor hatte sich eine Diskussion entwickelt, in der unter anderem befürchtet worden war, die wenigen Boxen könnten durch Dauermieter blockiert werden. Für die zehn bis zwölf Boxen 40 000 Euro zu investieren, fand Martin Eberl (SPD) zu teuer. Sein Fraktionskollege Andreas Zerbes sah eine Grundversorgung an Abstellmöglichkeiten am Bahnhof sowieso als gegeben an. Dem stimmte Claus Guttenthaler (FW) zu: „Mehr zu leisten ist nicht Aufgabe der Gemeinde.“

Die Grünen schoben am Tag nach der Gemeinderatssitzung einen Antrag nach, laut dem die Abstellmöglichkeiten für alle Fahrzeuge am Bahnhof geprüft werden sollen. Im Autobereich sei der Fokus auf Ergänzung von Carsharing-Parkplätze zu legen. Mit der Aufstockung weiterer Fahrradständer unmittelbar am Pflegezentrum könne die Situation bei den Radln, insbesondere für solche mit Lastenanhängern, entspannt werden, so die Grünen. Sie fordern, dass die Verwaltung Möglichkeiten dafür prüfen soll – und zwar bis zu den Haushaltsberatungen im Dezember.

von Hans Kürzl

Rubriklistenbild: © dpa

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