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Flüchtlinge ziehen aus – Handball kehrt in Turnhalle zurück

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Die Feuerwehr hat Feldbetten aufgestellt.
In der Budriohalle hatte die Feuerwehr Feldbetten aufgestellt. (Archivfoto) © FFW Eichenau

Vor ziemlich genau fünf Monaten wurde in der Budriohalle zum letzten Mal ein Handballspiel angepfiffen – nämlich das Derby zwischen dem Eichenauer SV und dem TuS Fürstenfeldbruck II.

Eichenau - Danach war die Halle wegen der Unterbringung der Ukraine-Flüchtlinge gesperrt. Nun heißt es ab Mitte September wieder: „Die Halle ist frei.“ Dies gab der zweite Bürgermeister Sepp Spiess (CSU) in der Sitzung des Ferienausschusses bekannt. Allerdings war dies mit einem kleinen Zusatz versehen: „Wenn wirklich alles klappt.“

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Spiess bezog dies auf die abschließenden Arbeiten, die vom 12. August an bis knapp zum Ferienende hin eine Grundreinigung des gesamten Gebäudes enthalten. Die dort eingesetzte Firma arbeite zwar ordnungsgemäß, doch könnten Krankheitsfälle oder positive Corona-Fälle eintreten.

Dass dass erste Heimspiel eines Handballteams des ESV erst für 24. September angesetzt ist, die in der Landesliga spielenden Herren spielen da gegen Niederraunau, mag noch zusätzlich etwas Luft verschaffen. Doch ein paar Trainingseinheiten hätten die Herren und die ebenfalls in die Landesliga aufgestiegenen Frauen vorher schon gerne in der Halle absolviert.

Vor der Grundreinigung werden dieser Tage der für die Flüchtlinge verlegte Boden und die Trennwände entfernt, informierte Spiess. Außerdem werden die Duschen so gereinigt, dass sie von den Hallensportlern des Eichenauer SV wieder wie gewohnt genutzt werden können.

Anerkennung erhielt Spiess außerdem von der dritten Bürgermeisterin Rike Schiele (Grüne). Sie lobte das Hallenmanagement von Spiess während der Unterbringung der Flüchtlinge. Auch dass die Halle so schnell wieder frei sei, liege maßgeblich an dem Vize-Rathauschef, lobte Schiele. Ohne Spiess hätte das Landratsamt etwa die Reinigungsarbeiten organisieren müssen. „Dann hätten wir wohl erst im Dezember eine freie Halle gehabt“, erklärte Schiele. Hans Kürzl

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