Schule

Erste Ganztagsklassen in Eichenau

In Eichenau sollen die ersten Ganztagsklassen entstehen – und zwar an der Starzelbachschule. Eine Befragung hat ergeben, dass Eltern ein solches Angebot möchten.

EichenauInsgesamt gibt es in der Gemeinde für das Schuljahr 2018/2019 einen erhöhten Betreuungsbedarf. Besonders stark ist die Nachfrage für die Starzelbachschule. Zudem hat eine Umfrage dort und in Kindertagesstätten ergeben, dass die Eltern Interesse an einer offenen Ganztagsschule haben. Das sei vor allem für die ersten bis vierten Klassen festzustellen, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Im Bereich der Mittelschule sei die Nachfrage eher zu vernachlässigen.

Gudrun Simon, Rektorin der Starzelbachschule, soll nun ein Konzept entwickeln, wie eine offene Ganztagsschule umgesetzt werden könnte. Diese muss dann aber noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden.

Das Konzept muss zudem eine Prognose über den benötigten Platzbedarf enthalten. Dabei ist die räumliche Situation an der Starzelbachschule sowieso schon beengt. Für das kommende Schuljahr wird nicht nur fest damit gerechnet, dass zu den bestehenden neun Klassen zumindest eine Klasse hinzukommt. Auch für Religions- und anderen Fachunterricht muss Platz geschaffen werden. „Anbauten werden notwendig sein“, sagte Bürgermeister Peter Münster (FDP). Man werde aber versuchen, eine Containerlösung zu vermeiden. „Das mag ein Provisorium sein, aber erfahrungsgemäß hat das dann lange Bestand“, so Münster.

Immerhin stünde mit Dagmar von Woedtke eine geeignete Fachkraft für die offene Ganztagsschule zur Verfügung. Von Woedtke, Leiterin der von der Arbeiterwohlfahrt organisierten Mittagsbetreuung an der Starzelbachschule, ist ausgebildete Realschullehrerin. „Sie hat also die notwendigen, pädagogischen Kenntnisse“, so Münster.

Der Gemeinderat beauftragte letztendlich die Verwaltung, die offene Ganztagsschule voranzutreiben. Der an der Starzelbachschule ansässige Hort wird aufgrund seines pädagogischen Angebotes und der langen Betreuungszeiten fortgeführt. Dies wird umso wichtiger sein, nachdem die Gemeinde in ihrer Bedarfsplanung festgestellt hat, dass in den Schuljahren 2018/19 und 2019/20 Betreuungsplätze für Schulkinder in größerem Umfang fehlen werden.

Im Bereich der Krippen- und Kindergartenplätze wird von der Verwaltung kein Handlungsbedarf gesehen. (hk) 

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