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Personal kostet auch Geld. Beispielfoto

In Eichenau

Gemeinderat kritisiert Personalplan der Verwaltung

 Eine leistungsfähige Verwaltung und dass Bürgeranfragen rasch beantwortet werden: Das wollen die Eichenauer und auch der Gemeinderat. 

Eichenau –Dennoch regte sich im Gremium im Rahmen der Haushaltsberatungen heftiger Widerstand gegenüber Personalaufstockungen. Rein rechnerisch schlug die Verwaltung 4,5 Stellen und eine Erzieherin mehr vor.

„Personalpolitik durch die Hintertür des Haushalts“, warfen weite Teile der CSU und die Freien Wähler der Verwaltung und Bürgermeister Peter Münster (FDP) vor. Bei den Stellen handelt es sich um einen IT-Fachmann, einen Beauftragten für Informationssicherheit, zwei halbe Stellen für Erzieherinnen und weitere drei halbe Stellen in Umweltamt und Bauhof. FW-Fraktionssprecher Bernd Heilmeier nahm die Kritik sogar zum Anlass, zusätzlich das mittelfristige Finanzkonzept vollkommen in Frage zu stellen.

Allerdings verwies Münster darauf, bereits im Juni die Personalvorstellungen der Verwaltung dargelegt zu haben. Die Fraktionen von SPD und Grünen konnten sich ebenso daran erinnern wie an eine kürzlich abgehaltene Runde der Fraktionssprecher. „Es wurde alles klar thematisiert“, sagte auch Rike Schiele (Grüne). Ein wenig ruderten die Freien Wähler zurück, doch Claus Guttenthaler merkte an: „Das Thema wurde aber zurückgestellt.“ Ohne genauen Stellenplan könne man den Haushalt nicht beschließen.

Thomas Barenthin (Grüne) sah darin kein Problem. Man könne die Mittel für das Personal ja in den Haushalt einstellen. „Und wenn der abgelehnt wird, werden Beträge für andere Maßnahmen frei.“

Letztendlich gelang es Münster, die Debatte zu beruhigen. Eine Entscheidung über den Haushalt falle sowieso erst Ende Januar 2018. Nähere Informationen zu den beantragten Stellen bis zur Gemeinderatssitzung am 19. Dezember nachzuliefern werde schwierig. (hk)

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