Herrenloses Gepäckstück sorgt für Aufregung: Teile des Hauptbahnhofs abgesperrt

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Die Starzelbachgemeinde: An dem Häuschen an der Roggensteiner Allee, zwischen Weiden- und Karwendelstraße, hat sich Lukas Bartels mit einem Graffito von Eichenau verewigt. Fotos: tb

In Eichenau

Graffiti in Bushäuschen – und das ganz legal

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Verschmiert, langweilig und nicht gerade einladend: So sahen die Bushäuschen an der Roggensteiner Allee, Allinger Straße und Hauptstraße noch bis vor Kurzem aus. 

Freundlicher Gruß: Thorben Portele hat den Schriftzug „Welcome to Eichenau“ an der Hauptstraße angebracht.

Eichenau – Deshalb hat das Jugendzentrum in Kooperation mit der Gemeinde einen Graffiti-Wettbewerb ausgelobt – mit dem Ziel, die Häuschen zu verschönern und weitere Schmierereien zu verhindern.

„Die Häuschen sahen einfach nicht mehr schön aus“, berichtet Hüseyin Mentes vom Jugendzentrum. Da die Wände so oft beschmiert worden seien, seien sie mit dem Übermalen gar nicht mehr hinterhergekommen. „Deshalb haben wir das Geld lieber gespart und gezielt in den Wettbewerb investiert“, sagt Mentes. Farbdosen und Masken bekamen die drei Künstler nämlich gestellt.

Vor ein paar Tagen durften die drei Sieger, die aus Eichenau, Alling und Germering kommen, dann loslegen – völlig legal. In mehreren Stunden über zwei Tage verteilt entstanden die Graffiti. Alle haben einen Bezug zu Eichenau. Selbst das Säbelzahn-Hörnchen aus dem Trickfilm „Ice Age“, das einen in der Allinger Straße anschaut. Denn es hält eine Eichel in seinen Pfoten – und diese verweist wiederum auf den Ortsnamen, erklärt Mentes. Eine direkte Vorgabe sei das aber nicht gewesen, vielmehr eine Empfehlung. „Wir haben sie gebeten, wenn es möglich ist, einen Bezug miteinzubauen“, so Mentes. Die Gewinner hat dann eine Jury, bestehend aus Mentes, Bürgermeister Peter Münster, Kulturreferentin Céline Lauer und dem Graffiti-Künstler Melander „Lando“ Holzapfel, bestimmt.

Mentes ist von den Ergebnissen auf jeden Fall begeistert: „ Die Graffiti gefallen mir sehr gut.“ Und auch von den Passanten habe es ausschließlich Zustimmung gegeben. Er hofft nun vor allem auf eines: dass die Graffiti möglichst lange halten und nicht wieder von Schmierfinken übersprayt werden.

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