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Das Haus 37 an der Hauptstraße/Ecke Parkstraße soll nach dem Neubau laut Gemeinderat fünfstöckig werden.

Eichenau

Hier sollen Bücherei, Volkshochschule und Wohnungen unterkommen

Gemeindebücherei und Volkshochschule in modernen Räumen, dazu ebenfalls dringend benötigte neue Wohnungen – das alles könnte sich in einem Neubau von „Haus 37“ bündeln, der an gleicher Stelle an der Hauptstraße entstehen soll.

Eichenau – Nach der mehrheitlichen Vorstellung des Gemeinderates könnte das Gebäude fünfstöckig angelegt werden. Eine Entscheidung darüber fiel aber in der jüngsten Gemeinderatssitzung noch nicht. Nachdem der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) seine Vorstellungen als Diskussionsgrundlage dargestellt hatte, wollen die Fraktionen noch einmal beraten.

Dabei wird auch eine mögliche Ausweisung als so genanntes „Urbanes Gebiet“ in Erwägung gezogen. Das lässt im Baurecht eine gewerbliche sowie kulturelle Nutzung auf engem Raum ebenso zu wie den Bau von Wohnraum. Mit einem „Urbanen Gebiet“ soll Gemeinden und Städten mehr Spielraum bei den Planungen gegeben werden.

Das wollen Eichenaus Gemeinderäte nutzen. „Wir brauchen mehr Wohnraum“, betonte Michael Wölfl (CSU). Daher soll man den Bau höher entwickeln. Das entspricht auch der allgemeinen Tendenz, dass im Ortszentrum Eichenaus eine Verdichtung gewünscht ist.

Trotzdem bleibt im Fokus, dass das „Haus 37“ auch für diverse Einrichtungen eine zeitgemäße Nutzung ermöglichen soll. Auch deshalb setzte der Gemeinderat das Vorhaben in der Sondersitzung vom Februar ganz oben auf die Prioritätenliste.

So soll nach Fertigstellung die Gemeindebibliothek vom Johanna-Oppenheimer-Platz in die Hauptstraße umziehen. „Dann bekommt die Bibliothek endlich mehr Platz“, sagte Gertrud Merkert (SPD) erfreut. Gleiches gilt für die derzeit schon im „Haus 37“ untergebrachte Volkshochschule (VHS), wie Bernd Heilmeier (FW) feststellte.

Beraten werden soll in den Fraktionen auch über eher optische Ausrichtungen. So sieht der Gemeinderat Flachdächer eher kritisch. „Keine gute Idee“, befand Thomas Barenthin. An der Starzelbachschule hätte man ob etlicher Nachbesserungsarbeiten keine guten Erfahrungen gemacht. Mehr Wohlwollen fand der Vorschlag Celine Lauers (CSU) nach einem Dachgarten. „Der könnte öffentlich durch VHS und Bücherei genutzt werden.“

Die Stellplätze würden zum größeren Teil in einer Tiefgarage angesiedelt, so die Architektin und Stadtplanerin Kathrin Geßl vom PV. Je nach Detailplanung werde die Zahl zwischen 25 und 28 betragen. Auch vor dem Gebäude selbst seien noch Stellplätze möglich.  hk

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