+
Zum letzten Mal leitete Hubert Jung eine Ratssitzung.

Nach 18 Jahren

Bürgermeisters Jungs letzte Sitzung im neuen Ratssaal

Eichenau – Die Ferienausschussitzung am Dienstagabend barg gleich zwei Besonderheiten: Erstens war es die letzte Sitzung, die Bürgermeister Hubert Jung leitete. Gleichzeitig tagten die Räte erstmals im neu eingerichteten Sitzungssaal.

Rund ein Dutzend Bürger kam zum Termin, um bei dieser einzigartigen Sitzung dabei zu sein. Inhaltlich dagegen war die Sitzung unspektakulär.

Es wurden lediglich Bauanträge behandelt, die allesamtpositiv beschieden wurden. Darunter acht Neubauanträge, die an die Roggensteiner Allee, Pfefferminz- und Ulmenstraße angrenzen. Eine erste Bauvoranfrage war im März abgelehnt worden, mit der Maßgabe, die Planungen zu optimieren, sprich das Bauvolumen zu reduzieren. Die Räte segneten nun die erneuten Bauanträge in diesem Gebiet ab. Der Errichtung von vier Einfamilienhäusern und vier Doppelhaushälften steht nichts mehr im Weg.

Außerdem ging es um den ehemaligen Getränkemarkt an der Roggensteiner Allee. Dort soll künftig ein Therapiezentrum untergebracht werden. In dem allgemeinen Wohngebiet werde die Frequentierung durch Kunden, sprich Anfahrten, eher geringer, sagte Bürgermeister Jung. Zudem biete die neue Nutzung eine gute Ergänzung zur Versorgung der Bürger.

„Schön, dass ich noch mal den neuen Sitzungssaal ausprobieren durfte“, sagte der scheidende Eichenauer Rathauschef am Ende seiner letzten Sitzung. Die alte Einrichtung des Sitzungssaals hatte nach rund 40 Jahren ausgedient. Nun gibt es neues, modernes Mobiliar, dazu freundliche, orangefarbene Lichtschutzelemente an den Fenstern. (akk)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

TuS verzichtet auf höchstrichterlich angeordnetes Wiederholungsspiel
 Überraschende Wende am Dienstagabend in der Causa Spielwiederholung: Die zweite Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck verzichtet auf das höchstrichterlich angeordnete …
TuS verzichtet auf höchstrichterlich angeordnetes Wiederholungsspiel
Grundschule: Wenn’s brennt, wird’s eng
Mehr als 500 Kinder müssen im Brandfall schnell aus der Grundschule Olching evakuiert werden. Die Stadt legt in Sachen Evakuierungskonzept weniger Tempo an den Tag. …
Grundschule: Wenn’s brennt, wird’s eng
Freundschaft zu Livry darf was kosten
50 Jahre Städtepartnerschaft mit Livry-Gargan, das will natürlich gefeiert werden: Die Stadt hat einiges an Programm geplant. Deswegen wird jetzt der Feier-Etat um …
Freundschaft zu Livry darf was kosten
Ein Vorbild in Sachen Energiewende
Mitglieder des Brucker Energiewendevereins Ziel 21 haben Josef Seemüller besucht. Der Unterschweinbacher Senior ist ein Pionier in Sachen Energiewende. 
Ein Vorbild in Sachen Energiewende

Kommentare