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Beispielfoto Schule

Pläne in Eichenau

Mehr Klassenräume, größere Küche und neuer Hort für Schule

Rund 3,6 Millionen Euro wird die Erweiterung der Starzelbachschule nach ersten Schätzungen kosten. Darin enthalten ist ein neuer Trakt für den Hort sowie die Vergrößerung der Schulküche. 

EichenauMit großer Mehrheit hat der Gemeinderat den Planungsprozess in Gang gesetzt. Wegen der hohen Summe müssen die Architekturleistungen europaweit ausgeschrieben werden. Da für diese Verfahren eine Zeitspanne von 20 bis 25 Wochen anzusetzen ist, kommt die Gemeinde durchaus unter Zeitdruck.

Nach ihren Vorstellungen sollen die Erweiterungsmaßnahmen bis zum Schuljahresbeginn 2019/20 abgeschlossen sein. Auf Nachfrage räumte Bürgermeister Peter Münster (FDP) ein, dass man eine Verzögerung einkalkulieren müsse: „Es könnte auch bis Jahresende 2019 dauern.“ Ein weiterer Kostenfaktor sind die Container. Dafür müssen rund 100 000 Euro veranschlagt werden, wobei ein erheblicher Teil auf die Bereitstellung der sanitären Anlagen entfällt. Weitere 40 000 Euro würden 2019 für die Anmietung hinzukommen. Der Erweiterungsbedarf hatte sich aus der Raumnot an der Starzelbachschule ergeben. Zudem soll 2019/2020 die Offene Ganztagesschule eingeführt werden, die vom Schulamt befürwortet und von der Regierung von Oberbayern genehmigt werden muss. Daraus ergeben sich für die schulische Nutzung 17 Klassenzimmer, je ein Musik- und Mehrzweckraum sowie ein weiterer Raum für Klassensplitting und drei Freizeiträume.

Trotz der Kosten erhalten jene Überlegungen breiten Raum, die Küche nicht nur für 200 Essen auszulegen, sondern gleich für 800. Bereits zu einem früheren Zeitpunkt war im Gemeinderat darauf hingewiesen worden, dass an der Josef-Dering-Schule und bei der Nachbarschaftshilfe bereits ähnliche Einrichtungen bestehen. Die sollen nun zusammengefasst werden.

Laut Celine Lauer (CSU) hat die Nachbarschaftshilfe (NBH) Interesse signalisiert, eine neue Großküche zu betreiben. Vorsitzender der NBH ist der frühere CSU-Gemeinderat Dirk Flechsig. Ein weiterer möglicher Betreiber wäre die Arbeiterwohlfahrt, die derzeit die Mittagsbetreuung an der Starzelbachschule verantwortet. Die Großküche muss im Bereich der Schule angesiedelt sein, um Zuschüsse zu erhalten. Trotzdem war Gertrud Merkert (SPD) von der Idee nicht überzeugt. „Der Organisationsaufwand ist zu groß.“ Die Küche müsste zudem die Josef-Dering-Schule und Kindertagesstätten beliefern.  hk

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