Ein Plakat der Firma M-Net hängt in Eichenau. ARCHIVFOTO
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Ein Plakat der Firma M-Net hängt in Eichenau.

Eichenau

M-net-Plakate hängen noch bis Ende Oktober

  • VonHans Kürzl
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Mit 150 Plakaten im Gemeindegebiet wirbt die Firma M-net zum Teil großflächig für Glasfaseranschlüsse und schnelles Internet. Die Aktion begründet das Unternehmen damit, dass 40 Prozent aller Haushalte bis Ende Oktober einen mindestens auf zwei Jahre laufenden Vertrag unterschrieben haben müssen. Nur so lohnt es sich für das Unternehmen.

Eichenau – M-Net arbeitet dabei mit dem Anbieter Deutschen Glasfaser (DG) zusammen.

Allerdings entsteht durch das Zeitfenster Druck. Über den aktuellen Stand Ende August sagt Hannes Lindhuber, Pressesprecher von M-net: „Bis jetzt haben wir eine Quote von rund zehn Prozent bei den Abschlüssen erreicht.“ Die 40 Prozent seien nötig, weil das Projekt völlig eigenwirtschaftlich gestemmt werden müsste.

Deshalb bittet Lindhuber um Verständnis, dass man alle Facetten der Werbung nutze. „Wir brauchen möglichst viel Aufmerksamkeit und das in einem engen Zeitrahmen“, sagt der M-net-Sprecher. Plakate seien da eben ein gutes stationäres Mittel. Hinzu kämen die Online-Kommunikation sowie Vertriebsmitarbeiter von Deutscher Glasfaser und M-net, die werbend von Haus zu Haus zu ziehen.

An der Budrio Allee, hinter der Tribüne des Fußballplatzes, ist mittlerweile auch vorübergehend ein Büro in einem Container aufgebaut. Dort ist ein Berater von Deutsche Glasfaser anwesend. Informationen zu Angebot und geplantem Ausbau sind darüber hinaus beim M-net Vertriebspartner Phone Ever in der Hauptstraße 26 erhältlich. Lindhuber zeigte sich zuversichtlich, dass die Quote an nötigen Anschlüssen erreicht werde. Es gehe um ein zukunftssicheres Glasfasernetz für Eichenau, sagt der Sprecher.

Die Gemeinde Eichenau unterstützt die Kampagne durch eine Ausnahmegenehmigung. Erlaubt sind nach deren Plakatierungsverordnung eigentlich nur 15 Plakate je Veranstaltung beziehungsweise Verein oder Organisation. Die massive Plakatierung, zu der auch noch die Werbung für die Bundestagswahl hinzukommt, stieß bei Bürgern vor einigen Wochen auf Kritik.

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