Rathaus-Umbau beschert Mitarbeitern etwas mehr Platz

Rund 26 500 Euro wird der Umbau kosten, der mehr Raum für das Verwaltungspersonal schaffen soll. Damit ist ein Antrag von Personalreferentin Gertrud Merkert (SPD) umgesetzt, mit dem sie im Januar auf die Raumnot im Rathaus aufmerksam gemacht hatte. Markanteste Maßnahme ist die Verlegung der Teeküche in den Keller. Dadurch wird ein Büroraum im Erdgeschoss gewonnen.

Eichenau– Allerdings war die Begeisterung über die Entscheidung nicht ungeteilt. So bezeichnete Michael Wölfl (CSU), Referent für öffentliche Liegenschaften und energetische Sanierung, die Kostenschätzung als unrealistisch. Wölfl befürchtet, dass es noch teurer wird: „So aber bauen wir ein Provisorium, und dafür ist es zu viel Geld.“ Er schlug vor, eine zeitliche Begrenzung für dieses Provisorium festzulegen. CSU-Fraktionssprecher Dirk Flechsig bezeichnete den Personalraum im Keller als unglücklich, Rike Schiele (Grüne) die gesamte Planung als zu kleinteilig.

Dem gegenüber sprach sich Merkert für eine rasche Umsetzung aus. „Auch wenn es ein Provisorium ist, im Sinne des Personals sollten wir schnell handeln“, sagte die Personalreferentin. Die Maßnahme ist nicht durch den Haushalt 2017 gedeckt und muss deshalb durch eine Mittelbereitstellung finanziert werden.

Möglich wurde dies zum einen, weil bei der Sanierung der Aussegnungshalle (siehe Artikel oben) keine provisorischen Bauten notwendig werden. Zum anderen haben sich bei den Verbesserungsarbeiten am Badesteg Einsparungsmöglichkeiten ergeben. Eingeplant sind hingegen in den Jahren 2017 und 2018 rund 110 000 Euro für Brandschutzmaßnahmen.  hk

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