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Der Ministerpräsident wünscht sich von ihm einen Tee: Markus Söder (r.) mit dem Eichenauer Johann Kugler.

Ehrung

Seit 30 Jahren im Einsatz für die Pfefferminze

  • Kathrin Böhmer
    vonKathrin Böhmer
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Johann Kugler hat in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche von Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) das Ehrenzeichen für langjährige Verdienste im Ehrenamt erhalten.

Eichenau –  „Ein ganz toller Rahmen“, schwärmte der Eichenauer am Tag danach. Für ihn war es allerdings auch eine große Überraschung. „Ich wusste eigentlich bis zur Ehrung nicht, für was ich eigentlich ausgezeichnet werde.“

Denn Kugler ist vielfältig engagiert, beim BRK und beim Eichenauer Pfefferminzmuseum. Doch wie sich herausstellte, hatte ihn die Gemeinde wegen seines über 30-jährigen Einsatzes für die Pfefferminze vorgeschlagen. „Schön, dass daran gedacht wurde“, freute sich Kugler. Ministerpräsident Söder wünschte sich von ihm, einmal den Eichenauer Pfefferminztee probieren zu dürfen. „Ich hatte aber keinen dabei, weil ich nicht wusste, ob ich damit durch die Sicherheitsschleuse komme“, erklärte Kugler scherzhaft. Der 69-Jährige will das nachholen.

Der Förderverein Pfefferminzmuseum, dessen Vorsitzender Kugler ist, setzt sich für den Erhalt der außergewöhnlichen Geschichte ein. Eichenau war einmal in ganz Europa als Anbaugebiet hochwertigster pharmazeutischer Pfefferminze bekannt. Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten ging heuer an über 90 Engagierte in Bayern. Söder sagte bei der Veranstaltung: „Sie leisten etwas, was unbezahlbar ist.“  gar

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