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Das Video: Ein Ausschnitt zeigt beispielsweise eine Spielszene auf dem Platz des Tennisclubs. Unter anderem sind die Mitglieder aber auch beim Feiern auf de Terrasse zu sehen.

„Wir wollen uns als moderner Verein präsentieren“

Tennisclub wirbt mit Film um Mitglieder

Eichenau - Die Stadt Fürstenfeldbruck hat einen und der Tennisclub Puchheim auch. Jetzt hat auch der Tennisclub Eichenau (TCE) ihn: einen eigenen Imagefilm. Die Verantwortlichen wollen durch das Video neue Mitglieder gewinnen.

Nein, mit Tennisspielen, habe er nichts am Hut. Und Mitglied beim TC Eichenau ist Lukas Müller, der den Imagefilm gedreht hat, auch nicht. Bekannte haben den 15-Jährigen aus Puchheim zu den Tennisspielern gebracht, weil er gerne mit der Videokamera unterwegs ist. „Und auf dem Skateboard“, erzählt Müller. „Einen Imagefilm zu drehen, war aber was Neues.“

In dem Streifen sollten der Trainingsbetrieb, die Clubatmosphäre und zwei oder drei Events abgebildet werden. „Wir wollten uns einfach als moderner Verein präsentieren“, erklärt TCE-Vorsitzende Jacqueline Engelmann.

Der Macher: Lukas Müller hat den Film gedreht.

Also nutzte Müller, der die Realschule in Puchheim besucht, die schönen Tage des Sommers. Die recht locker gefassten Vorgaben setzte er ohne Probleme um. „Ich hab immer das Gelände abgecheckt, wo gespielt wurde oder wo was los war.“ Dann zückte er die Videokamera. Wobei Müller auch noch im Nachhinein viel Wert darauf legt, dass „keine Szene gestellt ist“. Die Mitglieder waren allerdings darüber informiert, dass Müller auftaucht. „Komisch benommen, nur weil da eine Kamera war, hat sich aber keiner.“

Mit der Vorstandschaft war der Realschüler stets in Kontakt, auch als es an den Schnitt ging. Knapp zwei Wochen habe er in das Imageprojekt investiert, an Szenenfolge und Länge gefeilt. Zwei Minuten und 14 Sekunden sind am Ende herausgekommen, die nun online zu sehen sind und die jüngst auch bei der Mitgliederversammlung des TCE präsentiert wurden.

Dort sei der Imagefilm „super angekommen“, sagt die Vorsitzende. Für manche Szenen habe es sogar Beifall gegeben. „Das bestätigt, dass die Entscheidung, so einen Film anfertigen zu lassen, richtig war.“ Inwieweit das Video bereits nach außen gewirkt und Mitglieder insbesondere im Nachwuchsbereich angezogen habe, könne sie momentan noch nicht sagen.

Für Filmemacher Müller könnte das Werk zur ersten Visitenkarte einer möglichen beruflichen Laufbahn werden. Wenn er solche Videos drehe, lege er schon großen Ehrgeiz hinein. „Ich kann mir schon vorstellen, dass ich auch beruflich etwas in dieser Richtung mache.“ So richtig konkret sei seine Planung aber noch nicht.

Der Imagefilm

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