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Das Firmengelände aus nordöstlicher Blickrichtung: Durch die geplante Lagerhalle (rechter Gebäudeteil) rückt die Bebauung auf fast 140 Metern Länge näher an die Tannenstraße.

Neue Lagerhalle an der Tannenstraße Eichenau

Transgourmet stellt Anbau-Pläne vor

Der Eichenauer Lebensmittellieferant Transgourmet reagiert auf die Klagen von Anwohner, die den Bau einer Lagerhalle fürchten. Die Bekanntgabe von Planungsdetails soll die Sorgen zu Lärm, Verkehr und Optik lindern.

Eichenau – Der Lebensmittel-Logistikbetrieb Transgourmet weist Befürchtungen von Anwohnern zurück, das Unternehmen würde an der Tannenstraße in Eichenau eine riesige Gewerbehalle entstehen lassen. In einer Erklärung tritt der seit Sommer 2017 in Eichenau ansässige Lebensmittellieferant insbesondere der Aussage der Anwohner entgegen, die geplante Lagerhalle würde für eine unverhältnismäßig hohe Schattenbildung sorgen. „Dies ist nicht der Fall: Die Lagerhalle wird nicht direkt an der Tannenstraße gebaut, sondern an den bereits vorhandenen Gebäudekomplex angeschlossen“, heißt es in der Erklärung. Der Baumbestand sei höher als die dann dahinter liegende Lagerhalle nach Fertigstellung sein werde. Daher werde vom Gebäude selbst keine Schattenbildung ausgehen. Die Lagerhalle soll nach bislang vorliegenden Angaben ein Ausmaß von 139 Meter Länge, 40 Meter Breite und zwölf Meter Höhe haben.

Verkehrsaufkommen soll nicht steigen

Außerdem erklärte die Unternehmenssprecherin Charlotte Brandau, dass darauf geachtet werde, dass weiterhin kein Verkehr von Lastkraftwagen in der Tannenstraße zu erwarten sei. „Durch den Neubau der Lagerhalle entfallen 22 Lkw-Rampen in Richtung der Tannenstraße, die nicht ersetzt werden“, heißt es dazu von Transgourmet. Auch auf dem Firmengelände oder auf dem Weg vom Areal zur Straße sei im Vergleich zur aktuellen Situation kein zusätzliches Verkehrsaufkommen zu erwarten. Eine Lärmschutzwand solle die Anwohner zusätzlich vor Belästigung schützen. Die Lärmschutzwand in Richtung der Ringstraße werde aus Rücksicht auf die Anwohner so weit zurückgesetzt, dass ein ungehinderter Blick auf die im Besitz von Transgourmet befindliche Grünanlage gegeben sei.

„Darüber hinaus ist geplant, die Fassade des Neubaus mit Hilfe von Rankpflanzen in der Form zu begrünen, dass das Gebäude sich bestmöglich in die Umgebung einfügt“, sagt das Unternehmen zu. Anwohner hatten zu Bedenken gegeben, dass auf glatter Oberfläche keine Anpflanzungen möglich seien. 

Zuvor hatte Aldi den Standort aufgegeben.

(Hans Kürzl)

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