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Ins Rollen gebracht haben die beiden Strecken die Gemeinderätinnen Celine Lauer (5.v.l.) und Gertrud Merkert (schwarzer Trainingsanzug). Bürgermeister Peter Münster greift mit Anzug und Krawatte ins Rennen ein. 

Hier kann jeder trainieren

Trimm-Dich-Pfad in Eichenau ist eröffnet

Eichenau – Das Sport- und Freizeitangebot in der Gemeinde wächst weiter. Jetzt wurden der von der CSU-Fraktion beantragte Trimm-Dich-Pfad und der von der SPD-Fraktion beantragte Bewegungsparcours eröffnet.

„Hier kann sich jeder fit halten, unabhängig von Alter und Leistungsstand“, sagte Bürgermeister Peter Münster (FDP) bei der feierlichen Einweihung. Er sieht die beiden Fitnessstrecken, die am Sportzentrum angesiedelt sind, nicht nur als Möglichkeit, dass jeder Bürger etwas präventiv für seine Gesundheit tun kann. „Auch die Vereine können die Geräte nutzen und in ihre Übungseinheiten einbauen.“

Im wahrsten Sinn ins Laufen gebracht haben die Strecken die Gemeinderätinnen Celine Lauer (CSU) und Gertrud Merkert (SPD). Beide verbindet eine sportliche Vergangenheit als Handballerinnen und für die Gegenwart der Wunsch, fit zu bleiben.

Denn Hobbyläuferin Lauer nimmt schon mal an Ereignissen wie dem Münchner Stadtlauf teil. Da kommt so ein Trimm-Dich-Pfad, 2000 Euro teuer, gerade recht, um sich vorzubereiten. Auf dreieinhalb Kilometern verbindet er Sportzentrum und Badesee. Lauer findet es besonders reizvoll, dass der Untergrund immer wieder wechselt: „Asphalt, Wiese und Kieselboden“, zählt die 24-jährige Gemeinderätin auf.

Gar von wahr gewordenen Visionen spricht Merkert, wenn sie über den Bewegungsparcours redet. „Er ist so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Es habe in der Entscheidungsfindung Phasen gegeben, in denen sie Zweifel an der Verwirklichung hatte. So warfen zum Beispiel die Kosten von rund 75 000 Euro, in denen auch die Geräte einbegriffen sind, einige Fragen auf.

Merkert hofft, dass der Parcours sowohl Gelegenheitssportler als auch ehrgeizige Athleten anspricht. Denn an den einzelnen Stationen kann jeweils in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen trainiert werden.

Für Sportwissenschaftler Oliver Seitz, der bei der Gestaltung beratend mitgeholfen hat, bietet der Parcours zahlreiche Möglichkeiten. „Kinder und Sportler haben viele kreative Ideen“, sagt er. Einen gewissen Grad an Fitness solle man aber schon mitbringen. Es sei kein Parcours für therapeutische Maßnahmen. Wenn man Zweifel habe, ob eine Station geeignet sei, solle man im Zweifelsfall den Arzt fragen, rät der Sportwissenschaftler.

von Hans Kürzl

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