Wegen Sicherheit für Schulkinder 

Wartezone statt Zebrastreifen

Eichenau – Eine Wartezone für Fußgänger soll an der Roggensteiner Allee auf Höhe der Karwendelstraße entstehen. Das hat der Gemeinderat entschieden. Auf der Fläche können Passanten den Verkehr abwarten, bis sie die Straße überqueren. Im Blick haben die Mitglieder des Gemeinderats vor allem die Sicherheit des Schulweges zur Starzelbachschule.

Die Idee, eine Fläche für Fußgänger am Straßenrand zu errichten, stieß nicht bei allen Mitgliedern des Gemeinderates auf Zustimmung. Rike Schiele (Grüne) wies auf verschiedene verkehrsberuhigende Vorgänge hin: „Die Roggensteiner Allee ist mittlerweile ein Wildwuchs mit zu viel verschiedenen Maßnahmen.“ Peter Zeiler (CSU) zeigte sich ebenfalls skeptisch. Aufstellflächen würden Kindern nur eine Scheinsicherheit bieten. Die Ampel an der Parkstraße sei sicherer.

Dagegen sah Christine Ganzhorn (Grüne) bei den Flächen, die einen Meter in die Straße ragen sollen, „einen Schritt in die richtige Richtung“. Sie sprach sich dafür aus, vor allem in Tempo-30-Zonen die Verkehrskontrollen zu verstärken. Bürgermeister Peter Münster (FDP) bezeichnete die Entscheidung als gute Lösung.

Die Bauverwaltung sprach sich schon im Vorfeld dagegen aus, den alten Zebrastreifen, der sich an der Roggensteiner Allee befand, neu zu markieren. Noch immer sind Spuren alter Markierungen zu erkennen, sodass viele Verkehrsteilnehmer sie fälschlicherweise als Zebrastreifen wahrnehmen. Mehrheitlich war das Gremium daher der Ansicht, die entsprechenden Stellen gründlich abschleifen zu lassen. Ein Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), der in der Nähe der Brücke wohnt, hatte die Verwaltung informiert, dass er bei dem früheren Zebrastreifen öfters gefährliche Situation mit Schulkindern beobachtet habe. (hk)

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