Eichenau

Weiterhin zu wenig Parkplätze in der Bahnhofstraße

Eichenau – Immer wieder klagen Anwohner über die Parksituation in der Bahnhofstraße. Ihrer Meinung nach gibt es zu wenig Parkplätze. 

Im Rahmen der Verkehrsschau wurde nun auch der Bereich zwischen der Peter-Rosegger-Straße und der Zufahrt zum Seniorenheim begutachtet. Daraufhin hat die Verwaltung drei Lösungsvarianten erarbeitet. Doch der Gemeinderat konnte sich für keine begeistern.

Der Vorschlag, der letztendlich noch in der Diskussion stand, sah vor, einen Geh-weg zwischen Peter-Rosegger-Straße und Donauschwabenweg zum Parken für Fahrzeuge freizugeben. Zur besseren Befahrbarkeit sollten die Bordsteine abgeschliffen werden.

Für CSU-Fraktionssprecher Dirk Flechsig war dies ein Unding: „Es ist ein Schildbürgerstreich, Geh- oder Radwege für mehr Parkraum zu entfernen.“ Christine Ganzhorn (Grüne) sah eine unnötige Einschränkung von Fußgängern und Radfahrern. Martin Eberl (SPD) sagte: „Der Wegfall solcher Wege wiegt zu schwer. Lassen wir, wie es ist.“

Ebenfalls belassen wurde die bestehende Vorfahrtsregelung in der Bahnhofstraße. Der Vorschlag der Verwaltung, eine Tempo-30-Zone mit „rechts-vor-links“-Regelung einzuführen, fand im Gemeinderat nur sechs Befürworter.

Bürgermeister Peter Münster (FDP) sah keine Notwendigkeit etwas zu ändern. „Es gibt keinen einzigen markanten Unfallschwerpunkt in der Gemeinde.“ Inge Hofmann (CSU) wies darauf hin, dass die Bürger die bestehende Regelung als Vorfahrtsstraße gewohnt seien. (hk)

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