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Optimierungsbedarf besteht beim Eichenauer Wochenmarkt: Die Stände sollen so aufgestellt werden, dass die Besucher mehr Platz haben.

Den Grünen ist's zu ungemütlich

Wochenmarkt soll attraktiver werden

Eichenau – Der Wochenmarkt soll ein attraktiver Treffpunkt in der Ortsmitte ein. Aus Sicht der Grünen besteht in dieser Hinsicht in der Starzelbachgemeinde aber noch Nachholbedarf.

Die Fraktion mahnt fehlende Aufenthaltsqualität an und hat einen Antrag gestellt, damit sich Verwaltung und Gemeinderat mit dem Thema auseinandersetzen.

Teils seien die Marktstände unübersichtlich angeordnet, teils voneinander isoliert, kritisieren die Grünen. Zudem beklagten ältere Bürger und Eltern mit Kindern, dass insbesondere in der Emmeringer Straße für Rollatoren und Kinderwagen zu wenig Platz ist. „Momentan hat der Platz etwas Wagenburgartiges, nichts Einladendes“, so Martin Eberl (SPD) in der Ratssitzung.

Die Verwaltung legte nun den Vorschlag für eine Neugestaltung vor, die bei allen Fraktionen durchwegs Gefallen fand. Die Umplanung berücksichtigt unter anderem, dass keine Zufahrt mehr zum Feuerwehrgerätehaus freigehalten werden muss. Dies war bei der letzten Umgestaltung vor elf Jahren noch der Fall. Doch seit 2010 hat die Feuerwehr an der Tannenstraße ihr Domizil. Nun könnten die Stände also so angeordnet werden, dass für Marktbesucher und Fußgänger mehr Platz besteht und die Stände nicht mehr nur auf den Gehwegen und teilweise isoliert voneinander platziert sind.

„Aus heutiger Sicht ist eine Sperrung des Bereichs Emmeringer Straße zwischen Pfarrer-Huber- und Georg-Koch-Straße während des Marktbetriebes verkehrsplanerisch akzeptabel“, heißt es von der Verwaltung. Nur der Durchgangsverkehr von der Hauptstraße zur Roggensteiner Allee sei freizuhalten.

„Der Entwurf hat eine gute Richtung“, befand Dirk Flechsig (CSU). Für ihn könnte die Attraktivität des Marktes, der dienstags von 8 bis 12.30 Uhr stattfindet, noch gesteigert werden, wenn nahe Parkplätze angelegt werden. Rike Schiele (Grüne) wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Fahrradständer von den Marktbesuchern nur spärlich genutzt würden.

von Hans Kürzl

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