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Zaun von Sportplatz bereitet Probleme: Bälle fliegen in Gärten

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Die Fußbälle sollen eigentlich ins Netz wie hier. Aber in Eichenau fliegen sie gerne auch über den Zaun. © dpa/Jan Woitas

Der Ballfangzaun am Sportplatz der Josef-Dering-Schule ist schwer in die Jahre gekommen. Das bereitet so einige Probleme, die nun behoben werden sollen.

Eichenau – Schwer in die Jahre gekommen sind Laufbahn und Ballfangzaun auf dem Gelände der Josef-Dering-Schule. Die Erneuerung kostet allerdings viel Geld. Das Bauamt rechnet laut Sitzungsvorlage im Gemeinderat mit 150 000 Euro. Dennoch fiel der Beschluss, dass dort etwas unternommen werden muss und zwar ohne Gegenstimme.

Der Zaun ist an sich schon in einem eher erbärmlichen Zustand, kaum mehr funktionstüchtig, wie es hieß. Einschließlich der Pfosten ist er größtenteils verrostet, die unteren zwei Meter des Maschendrahtgewebes wurden wegen Vandalismusschäden großteils bereits durch Stabgittermatten ersetzt.

Das Material muss regelmäßig geflickt werden – vermutlich weil Jugendliche an Wochenenden immer wieder neue Löcher hineinschneiden. Für Susanne Bierl vom Bauamt steht jedenfalls fest: „Hier besteht Handlungsbedarf.“

Aufmerksam geworden war man durch Hinweise vom Leiter des Jugendzentrums Hüseyin Mentes sowie von Anliegern des Buchenwegs. Bälle würden oft über den vier Meter hohen Zaun auf die Straße und sogar in gegenüberliegende Gärten fallen. Eine Erhöhung des Zauns um zwei auf sechs Meter soll dem Abhilfe schaffen.

Ebenso weit von einem zeitgemäßen Zustand ist die 50-Meter-Laufbahn entfernt. Die Anlage ist über 30 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebensdauer von deren elastischem Kunststoffbelägen liegt aber bei 15 Jahren. Die rote Gummibeschichtung der Bahn, die für den Schulsport und als Bewegungsfläche in den Pausen dient, beginnt sich aufzulösen. Wurzeln der umstehenden Gehölze wölben stellenweise den Belag auf.

Elke Hornung (SPD) zeigte sich ob der Gesamtkosten skeptisch. Bürgermeister Peter Münster (FDP) erwiderte hingegen, die Anlage müsse im Gesamten erneuert werden. Peter Zeiler (CSU) fügte hinzu: „Wir nehmen für die Starzelbachschule viel Geld in die Hand.“ Das müsse auch für die zweite Schule möglich sein. HANS KÜRZL

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