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Eichenau soll Zukunftsgemeinde werden

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Eichenau – In Frühjahr kommenden Jahres wählen die Eichenauer einen neuen Bürgermeister. Im Falle eines Sieges, möchten der CSU-Kandidat Dirk Flechsig und seine Partei die Gemeinde zu einer Zukunftsgemeinde machen.

Dabei soll Eichenau vor allem bei der interkommunalen Zusammenarbeit und der energetischen Sanierung Vorbild sein. In einem Gespräch wurde die Vision nun vorgestellt.

Studie über Gewerbegebiet Nord

Bezüglich des Gewerbegebietes Nord strebt die CSU eine Grundsatzentscheidung an. Diese soll der Gemeinderat im November treffen. So soll laut Ortsvorsitzenden Peter Zeiler erst einmal ausgelotet werden, welche Firmen daran Interesse hätten, sich dort anzusiedeln. Dazu will die CSU eine Fachfirma beauftragen, die in einer Studie entsprechende Chancen aufzeigen soll. „Erst dann macht es Sinn über weitere Schritte nachzudenken“, sagt Zeiler. Denn über das rund 32 000 Quadratmeter große Areal müssten Gespräche mit dem Freistaat als Eigentümer geführt werden. Zudem müsste das Gelände auf Altlasten überprüft werden. Fest steht für die CSU dass man dort weder kleinteiliges Gewerbe noch Wohnungen möchte. Als Vorbild dient den Christstozialen das Stockwerk in Gröbenzell.

Energetische Sanierung

In punkto energetische Sanierung setzten Flechsig und seine Partei auf praktische Lösungen. So schlägt Michael Wölfl vor, „energetische Sanierung dann mitzunehmen, wenn sowieso Baumaßnahmen anstehen“. Für Wölfl, zuständiger Referent im Gemeinderat, können auch kleinere Maßnahmen sinnvoll sein. Beispiele seien das Haus der Sozialdienste und das Haus 37, bei denen allein der Austausch der Heizungsanlage eine nennenswerte Energieeinsparung bringen könnte. Zudem unterstützt die CSU das Anliegen des Umweltbeirates, gemeindliche Gebäude und Straßenbeleutchtung auf LED umzustellen.

Schülerzentrum an Starzebachschule

Zwar haben in den letzten Jahren alle Kinder, die einen Betreuungsplatz wollten, untergebracht werden, doch Flechsig will sich nicht mehr darauf verlassen. „Wir können nicht jedes Jahr im Juni anfangen, umzuplanen.“ Als Vorsitzender der Nachbarschaftshilfe selbst betroffen, fordert er eine zukunftsfähige Lösung. Ein Schülerzentrum an der Starzelbachschule könne die Situation entspannen, so Flechisg. Dazu müsste der flache Anbau an der Turnhalle abgerissen und durch einen größeren Anbau ersetzt werden. Dort könnten Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung Platz finden. Nebeneffekt: Die energetische Sanierung für die Halle wäre günstiger, da wegen des Anbaus nur an zwei Seiten gedämmt werden müsste.

Interkommunale Zusammenarbeit

Die finanzielle Lage der Gemeinde sieht Flechsig zwar entspannt. Dennoch können man Geld einsparen, zum Beispiel bei der Anschaffung von Maschinen für den Bauhof. „Da muss man über interkommunale Zusammenarbeit nachdenken.“ Es dürfe da keine Tabus geben. (hk)

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