Kosten bis zu 80.000 Euro

Ein eigenes Gefährt für den Bauhof soll her

Landsberied - Freie Fahrt für den Bauhof: Nach einem eigenen Bauhof-Mitarbeiter will sich Landsberied nun auch ein Gefährt für die Arbeiten kaufen. Aber wie teuer darf das sein?

Seit Sommer 2015 beschäftigt die Kommune wieder einen Angestellten für die typischen Gemeinde-Arbeiten, wie Pflege und Überprüfung des öffentlichen Raums. Nun soll für den Mini-Bauhof ein Arbeitsgefährt beschafft werden. Bisher nennt die Gemeinde nur einen Gabelstapler ihr Eigen, den Bürgermeisterin Andrea Schweitzer im Gemeinderat als „klapprig“ einstufte.

Noch vor der Haushalts-Verabschiedung für 2016 wollte sie deshalb eine grundsätzliche Entscheidung über die Anschaffung. Bisher behilft man sich bei den notwendigen Arbeiten mit einem Schlepper und einem Anhänger, welche über den Maschinenring abgerechnet werden. Das kostet die Gemeinde rund 1800 Euro im Monat.

Der Gemeinderat sprach sich nun einstimmig für die Beschaffung eines eigenen Fahrzeugs aus. Die Finanzmittel dafür werden großzügig im Etat eingeplant.

„Damit ist aber noch nichts gekauft“, sagte Andrea Schweitzer. Denn welches Gefährt man sich anschafft und ob neu oder gebraucht, ist noch nicht geklärt. Eine Möglichkeit wäre ein Multifunktionsfahrzeug. Es kann für verschiedene Arbeiten wie das Schneepflügen und die Straßenreinigung verwendet werden, wenn man die entsprechenden Aufsätze kauft. Der Preis für ein solches Gefährt würde in einer günstigen Variante bei rund 80 000 Euro liegen. Das ergab eine erste Recherche.

Eine zweite Option wäre eine Kombination aus zwei Geräten, zum Beispiel einem Zugfahrzeug und einem Schlepper. Das wäre billiger. „Für mich ist es wichtig, dass wir ein Fahrzeug anschaffen“, sagte die Bürgermeisterin.

Mehrere Gemeinderatsmitglieder tendierten eher zu einer sparsamen Lösung mit einem Pritschenwagen und einem Anhänger und bezweifelten, dass man in Landsberied ein Multifunktionsfahrzeug brauche. „Schießen wir damit nicht mit Kanonen auf Spatzen?“, fragte Robert Beier (CSU/WDG). Hans Märkl (Grüne) stimmte ihm zu und brachte die möglichen Reparaturkosten für ein solches Gerät ins Spiel.

„Letztlich müssen wir uns nach den Bedürfnissen des Arbeitnehmers richten“, sagte Johannes Trischberger (CSU/WDG). Man müsse die anfallenden Tätigkeiten auflisten. Dann könne man den Bedarf für ein Fahrzeug ermitteln. Erst dann will der Gemeinderat entscheiden, was eingekauft wird.

von Fabian Dilger

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