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Charlotte Dietze ist eine der deutschlandweit Begabtesten in Mathe.

Wettbewerb gewonnen

Sie ist eine von Deutschlands Besten in Mathe

Fürstenfeldbruck – Charlotte Dietze (18) ist in der Welt der Zahlen zu Hause. Die Bruckerin rechnet nicht nur gerne, sondern auch extrem gut.

Nun hat sie sich gegen 1400 andere Mathe-Genies durchgesetzt und einen der ersten Plätze beim Bundeswettbewerb Mathematik errungen.

Auf die Frage, was sie an der Mathematik so faszinierend findet, antwortet Charlotte, die mittlerweile ihr Lieblingsfach studiert: „Es macht einfach Spaß, wenn man sich an einer Aufgabe abarbeitet und am Ende das richtige Ergebnis herausbringt.“

Charlotte Dietze sieht in komplizierten Aufgaben eine Herausforderung. Gleichungen, die den Durchschnitts-Zahlenjongleur schon vor große Probleme stellen, sind für Dietze banal. Deshalb meldete sie sich auch beim Bundeswettbewerb an.

Die ersten beiden Runden bestanden aus Aufgaben, die die Teilnehmer von zu Hause aus erledigen mussten. Kein Problem für Dietze. Sie erledigte die Aufgaben und bestand die Runden – mit Bravour. Im Februar wurde sie dann zum Bundesfinale ins hessische Schmitten geladen, wo sich das Beste, was Deutschlands Schullandschaft an Mathematik-Genies aufzubieten hat, ein Stelldichein gab.

In Einzelgesprächen, so genannten Kolloquien, wurden die jungen Mathe-Profis geprüft. Experten aus Schulen und Hochschulen nahmen sich jeden Finalisten einzeln vor. Dabei sprachen sie mathematische Problemstellungen durch, deren Lösungsfindung den mittelmäßigen Mathe-Kenner vermutlich tagelang beschäftigt hätten.

Nicht so bei Charlotte Dietze. Sie konnte sich vor der Fach-Jury behaupten – als eine von insgesamt zwölf Gewinnern (allein drei davon kommen aus Bayern). Auszeichnen wird sie dafür Bundesbildungsministerin Johanna Wonka am 13. April in Berlin.

Was sie einmal beruflich machen will, weiß die ehemalige Schülerin des Graf-Rasso-Gymnasiums jetzt noch nicht. Jedenfalls wird sie nun erstmal in die Förderung der Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen. Zusätzlich bekommt sie die Chance, in den Sommerferien nach Bonn zu reisen. Dort wird sie am Max-Planck-Institut mit international renommierten Mathematikern forschen. Vielleicht können die ja auch bei der Berufswahl behilflich sein. 

von Johannes Thalmayr

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