Zehn Jahre

Feier im Brucker Fenster

Fürstenfeldbruck – Alles begann mit der Idee der Caritas, hilfsbedürftigen und wohnungslosen Menschen einen Arbeitsplatz zu verschaffen.

 So entstand ein kleiner Secondhand-Buchladen in der Kapuzinerstraße. Das ist jetzt zehn Jahre her. Auf freiwilliger Basis konnten Bürger ihre gebrauchten Bücher abgeben und dadurch den Bestand des Buchladens erweitern. Die Angestellten hatten sich um vieles zu kümmern: zum einen natürlich um den Verkauf der gebrauchten Bücher, zum anderen um die Tauglichkeitsprüfung jedes einzelnen Buches. Heute ist daraus das Brucker Fenster in der Hauptstraße geworden.

Die Idee des Buchladens blieb erhalten. Hinzu kam ein Café. Der Großteil der Angestellten sind psychisch kranke Menschen, die es auf dem normalen Arbeitsmarkt schwer haben würden. „Sei es die Arbeit mit den gebrauchten Büchern oder auch das Kellnern im Café. Jedem gefällt seine Arbeit in unserem Laden sehr“, betont Sozialpädagogin Oona Moths, Leiterin des Brucker Fensters.

Die Buchspenden waren anfangs allerdings schwankend. „In den ersten Jahren mussten wir Durststrecken überwinden, doch jetzt können wir uns vor Büchern gar nicht mehr retten und müssen Spenden teilweise ablehnen“, so Moths. Für die Zukunft hat die Chefin auch einiges im Blick: „Wir wollen unseren Innenhof einladender gestalten. Und wir wollen Flüchtlinge einstellen.“ Zum Zehnjährigen gibt’s am heutigen Donnerstag eine Feier.  hf

Einladung zur Feier

Die Autorengruppe „GröbenExen“ liest heute ab 19 Uhr zum Thema „grenzenlos“. Musik gibt es vom „Trio per Lettura“. Der Eintritt ist frei.

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