„Combat 18“: Seehofer mit radikaler Entscheidung - Razzien in mehreren Bundesländern

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In Emmering

Ärger über Party-Müll am See

Der Müll, den Feierwütige am Emmeringer See hinterlassen, sorgt immer wieder für Ärger. Jetzt beschäftigte sich der Gemeinderat erneut mit dem Thema.

Emmering– Den Tagesordnungspunkt Anfragen nutzte Ratsmitglied Beatrix Obst (Freie Wähler), um auf das Problem hinzuweisen. Zuletzt hatten wieder Feiernde ihren Müll auf der Wiese am See liegen gelassen. Im Verdacht haben viele Jugendliche, vielleicht waren es Abiturienten nach Ende ihre Prüfungen? Leidtragende sind jedenfalls bei schönem Wetter die Badegäste. So mussten auch heuer freiwillige Helfer nach der Party das Ufer und die Wiese aufräumen. „Was unternimmt Emmering dagegen?“, fragte Obst.

Bürgermeister Michael Schanderl (Freie Wähler) wies darauf hin, dass dieses Jahr sowohl ein Securityunternehmen als auch die Polizei vor Ort war – doch der Verschmutzung anscheinend nicht Herr werden konnte. „Wir befinden uns gerade noch in den Gesprächen mit der Polizei und müssen dann verschiedene Konsequenzen erarbeiten“, sagte Schanderl.

Ein Vorschlag von Beatrix Obst war, im kommenden Jahr den Jugendreferenten Stefan Floerecke (CSU) vor den Abiturfeiern an die Schulen zu schicken. Dort solle im Gespräch mit Schulleitung und Abschlussklassen das Thema besprochen werden. Sie hofft, dadurch eine Sensibilisierung der Jugendlichen zu erreichen.

Schanderl dazu: „Wir werden die nötigen Maßnahmen ergreifen und Herrn Floerecke in unsere Überlegungen mit aufnehmen.“ Floerecke enthielt sich einer Aussage.

Auch im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde wurde das Müll-Problem thematisiert. Schanderl betonte dort, dass die Gemeinde viel ins Aufräumen investiere, die Kapazitäten aber begrenzt seien. (tel)

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