Robert Bauer„Am besten gleich im Dress anreisen“, sagt der FCE-Vize.

Emmering

Beschwerde über Freiluft-Umkleide

Emmering – Seitdem die Amperhalle wegen Renovierungsarbeiten geschlossen ist (und das ist sie bereits seit Februar), gibt es nicht nur im Training Engpässe für die Vereine. Auswirkungen hat die Indoor-Baustelle auch für diejenigen, die vornehmlich unter freiem Himmel sporteln.

 Etwa die Fußballjunioren. Nun gab es erste Beschwerden von Gästemannschaften, die monieren, dass sich die Kinder im Freien umziehen müssen. Eigentlich passiert diese Prozedur in den Umkleidekabinen der Amperhalle.

Nach Angaben von FCE-Vizepräsident Robert Bauer würden allen Mannschaften Umkleiden im etwa 300 Meter entfernten Hölzlstadion zugewiesen. Von dort zieht der Tross dann rüber auf die neben der Amperhalle angelegten Fußballplätze. Bei den jüngeren Teams werde je nach Wetterlage mit dem Trainer der Gastmannschaft vorab geklärt, ob die Kinder gewillt seien, sich entweder am Platz umzuziehen oder gleich im Dress anzureisen. Bauer, der selbst eine Mannschaft trainiert: „Gerade mit den Kleineren ist es manchmal einfacher, sich am Platz umzuziehen, als den Weg mit der Überquerung von zwei viel befahrenen Straßen auf sich zu nehmen.“ Bisher habe es nie Probleme und Beschwerden gegeben.

Von der Gemeinde wurde zur Überbrückung ein Toilettencontainer auf dem Bürgerhausplatz-Gelände aufgestellt. Zusätzliche Container zum Umkleiden seien nicht zu finanzieren. Die (kalte) Leidenszeit hat aber ohnehin bald ein Ende. Im Dezember soll die Amperhalle und damit auch die Kabinen bezugsfertig sein. (lo)

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