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Silberne Ehrennadel verliehen

„Blasmusik ist meine Leidenschaft“

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Ferdinand Trautner lebt für die Blasmusik. Das weiß man in Emmering zu schätzen und hat ihn deswegen mit der Silbernen Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. Bürgermeister Michael Schanderl: „Es war höchste Zeit dafür.“

Emmering – Ferdinand Trautner nahm seine Auszeichnung stellvertretend für die gesamte Blaskapelle Emmering an: „Es ist doch normal, dass man einen Beitrag für das Gemeinwohl leistet“, sagt er. Der 61-Jährige hat das in seinem Elternhaus erlebt und lebt es in seiner Familie. Seine Frau Renate hat er über die Blasmusik kennengelernt. Im Musikverein wirkt sein jüngerer Sohn Christoph mit. Der ältere Sohn engagiert sich beim Burschenverein und ist Mitglied beim FC Emmering.

Start beim Musikverein in Eichenau

Bei den dortigen Fußballern wäre Trautner in den 1960er-Jahren beinahe selbst gelandet. „Als Zwölfjähriger wollte ich dorthin“, erzählt er. Aber sein Vater Ferdinand, der in Türkenfeld und Eichenau Tuba gespielt hatte, forderte eine Entscheidung: Sport oder Musik. Die Blasmusik lag dem Schüler, der mit acht Jahren beim Musikverein Eichenau zu spielen begonnen hatte, dann doch näher – und heute ist Trautner froh darüber: „Im Nachhinein war es eine gute Entscheidung.“

Die Karriere, wenn man so will, setzte sich mit der Jugendblaskapelle Eichenau und der Blaskapelle Olching fort. Im November 1975 gehörte Trautner dann zu den Gründungsmitgliedern der Blaskapelle Emmering, die er seit 1986 als Nachfolger von Schwiegervater Georg Schunn auch leitet – mit nur einem Jahr Unterbrechung, in dem Siegfried Krempels voranstand. Geblieben ist all die Jahre eines: „Die Blasmusik ist meine Leidenschaft und sie ist mein Hobby.“ Sie diente ihm auch zum Entspannen vom beruflichen Alltag, der sich für ihn gut drei Jahrzehnte als Filialleiter der Volksbank in Puchheim abspielte.

Heimatlich verbunden

Heimatlich verbunden fühlt sich Trautner, dessen Instrument das Flügelhorn ist, aber Emmering – obwohl er in Fürstenfeldbruck geboren ist und dort auch wohnt. „Aber ganz nah an der Grenze zu Emmering“, wie sich Trautner beeilt zu betonen. Kindergarten- und Schulzeit hat er in Emmering zugebracht, Vereinsleben und gesellschaftliche Kontakte spielen sich ebenfalls weitgehend dort ab. Das Gefühl, das dabei in ihm entsteht, beschreibt der 61-Jährige so: „Emmering ist mein Leben.“

So sind auch die ganz persönlichen Höhepunkte im Leben des Privatmenschen Trautner oft mit der Blaskapelle und mit Emmering verbunden. Etwa die 40-Jahr-Feier der Blaskapelle und die 15-Jahr-Feier des Musikvereins. Auch an einen Besuch im professionell eingerichteten Studio des Orchesterdirigenten und Komponisten Michael Klostermann an der Mosel erinnert er sich gerne: „Die Atmosphäre in so einem Studio erlebt zu haben, das bleibt hängen.“ Aber genauso sieht er jeden Ausflug mit der Blaskapelle als Erlebnis.

Gute Verbindung

Zufrieden macht ihn auch die Verbundenheit anderen Musikvereinen und Blaskapellen. Besonders guter Kontakt wird zu den Luitpoldmusikanten aus Germerswang gepflegt: „Da hilft man sich gegenseitig, wenn mal ein Musiker ausgefallen ist.“

Sorge bereitet Trautner nur, dass sich kaum neue Musiker für die Blaskapelle finden. „Heutzutage gibt zu viele andere Hobbys“, nennt er einen Grund, warum das Interesse an der böhmisch-bayerischen Musik, mit der die Blaskapelle auftritt, eher überschaubar bleibt. „Wer ein Blasinstrument spielt, kann sofort einsteigen“, wirbt er.

Der 61-Jährige verweist auch noch auf die Alternative: den Musikverein, der von ihm im Jahr 2000 ebenfalls mitgegründet wurde und etwa doppelt so viele Mitglieder aufweist. Aber egal ob Blaskapelle oder Musikverein – Hauptsache sei die Musik, findet Ferdinand Trautner.

Kontaktaufnahme

zur Blaskapelle Emmering über die Rufnummer (0 81 41) 9 23 59 oder per E-Mail unter info@ blaskapelle-emmering.de. Die Proben finden jeden Dienstag von 19.30 bis 21.30 Uhr im Bürgerhaus Emmering (Vereinsraum II) statt.

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