Fliegerhorst

Bürgermeister legen Differenzen bei Konversion bei

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Die Bürgermeister der Kommunen Fürstenfeldbruck, Maisach, Emmering und Olching bekräftigen ihr Vorhaben, die Konversion des Fliegerhorstes zusammen angehen zu wollen.

Fürstenfeldbruck –  In den nächsten Tagen wollen sie eine gemeinsame Beschlussvorlage erarbeiten, über welche die Mitglieder der vier Stadt- und Gemeinderäte abstimmen sollen. Das hat OB Erich Raff am Mittwoch auf Nachfrage mitgeteilt. Dabei handelt es sich voraussichtlich um eine Art Willenserklärung, die Konversion gemeinsam zu entwickeln.

Die vier Bürgermeister und Landrat Thomas Karmasin haben sich am Dienstag vor der Brucker Stadtratssitzung zu einem Gespräch getroffen. Eigentlich wollte der Stadtrat über eine Änderung des Flächennutzungsplanes für den Fliegerhorst abstimmen, welche der Konversionsausschuss Anfang Mai empfohlen hatte. Doch Raff nahm den Punkt am Dienstag nach dem Gespräch mit dem Landrat und den Nachbar-Bürgermeistern kurzerhand von der Tagesordnung. Man würde etwas beschließen, das die anderen Kommunen negativ aufnehmen würden, begründete er. Auf Nachfrage sagte er: „Wir hätten einen Pflock reingeschlagen.“

Maisach, Emmering und Olching lehnten die Planung von vornherein ab. Die Kommunen sahen ihre Planungshoheit in Gefahr und befürchteten ein Verkehrschaos, wenn im Nordosten Brucks ein neuer Stadtteil entsteht. Emmerings Bürgermeister Michael Schanderl drohte sogar mit einer Klage gegen den Flächennutzungsplan. Diese Differenzen sind nun offenbar beigelegt. Raff sagte am Mittwoch, der Fliegerhorst solle zu einem „neutralen Punkt“ werden. Keine Kommune soll um ihre Planungshoheit fürchten müssen. Er lobte die „intensiven Gespräche“ und dass jede Kommune etwas zurückgesteckt habe.

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