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Die Sausebraus-Kindergarten- und -Krippenkinder hatten mit ihren Erzieherinnen einige Lieder einstudiert, die sie vor großem Publikum präsentierten.

Früher in Gemeinde-Hand

25 Jahre Sausebraus besungen

Kinder, Eltern und Erzieherinnen des Johanniter-Kinderhauses Sausebraus in Emmering haben am Samstag das 25-jährige Bestehen der Einrichtung gefeiert.

Emmering Sausebraus war auch das Motto für das Wetter: Starker Wind wehte konstant über den Außenbereich der Tagesstätte, sodass die Dirndl der 18 Betreuerinnen umherwirbelten. Doch der festlichen Stimmung tat das keinen Abbruch.

Emmering hatte vor 25 Jahren nur einen Kindergarten und so wurde ein weiterer in der „Alten Schule“ gegründet. Heute immer noch die Heimat eines Kindergartens: Unterm Regenbogen. 1993 zogen dann die Sausebrausianer an die heutige Stätte und sind hier sehr glücklich, sagte Leiterin Melanie Gortner. Das weiß auch Johanniter-Sachgebietsleiter Matthias Zöllner, der in seiner Rede betonte, „dass es etwas Besonderes ist, wenn einem ungefähr 90 Elternpaare ihre Kinder anvertrauen“. Dass die Übergabe des Hauses von der Gemeinde an die Johanniter vor fünf Jahren nicht ganz einfach war, wissen alle. Melanie Gortner: „Aber jetzt arbeiten wir gut zusammen und haben schon vieles geschafft.“

Bürgermeister Michael Schanderl sprach von einem Erfolgsprojekt: „Wir haben 2013 die Trägerschaft gerne abgegeben, denn wir wussten, dass die Johanniter hohe Professionalität und große Erfahrung haben.“ Der Segen für die kommenden Jahre durfte natürlich nicht fehlen. Pfarrer Markus Ambrosy machte in seiner Ansprache eine Reise: Von Jesus, der zu seiner Zeit alle Kinder zu sich rief, über Friedrich Fröbel, den Urvater des Kindergartens, bis hin zu seinem ältesten Sohn, „mit dem wir vor ein paar Wochen auch den 25. Geburtstag gefeiert haben“.

Dann hatten die Kleinen ihren großen Auftritt. Auf der extra aufgebauten Bühne sangen und tanzten sie ihre eigene Version des Biermösl-Blosn-Klassikers „Wos braucht ma aufm Bauernhof“. Anschließend zeigten die Vorschulkinder, wie rockig sie unterwegs sein können. Unter der Führung von Melanie Gortner tanzten sie zum Alpen-Rebellen-Lied „Rock mi“. Bevor die Kinderhausleiterin ihren Schützlingen an Spielstationen über die Schulter schaute, verriet sie noch die Pläne für die Zukunft: „Als nächstes wollen wir mit dem Elternbeirat und der Gemeinde die Verschönerung unsrer Turnhalle angehen.“

von Tom Eldersch

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