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Das Feuerwehrhaus an der Amperstraße soll einem Neubau weichen.  

44 Jahre altes Gebäude wird abgerissen

Emmering bekommt neues Feuerwehrhaus

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Ein langer Weg findet sein Ende: Das Emmeringer Feuerwehrhaus wird neu gebaut. Das hat der Gemeinderat nun beschlossen. Kosten soll das rund 4,2 Millionen Euro. Eine Sanierung ist damit vom Tisch.

EmmeringDie Erleichterung war Feuerwehrkommandant Robert Klement in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats anzusehen. Nach langen Überlegungen verständigten sich die Räte auf einen Neubau und damit den Abriss des 44 Jahre alten Gerätehauses. Einig war sich das Gremium auch in der Standortfrage: Das Gebäude soll in der Amperstraße bleiben.

Es sei die Pflicht der Gemeinderäte, die Feuerwehr mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen, sagte Beatrix Obst (FW) in ihrer Rede. Deshalb mache nur ein Neubau Sinn. Kosten soll dieser Schätzungen zufolge 4,2 Millionen Euro.

Ein neues Feuerwehrhaus am bisherigen Standort sei die sichere Variante, fand FDP-Rat Robert Bauer. Denn auch ein Umbau oder eine Ertüchtigung würden viel Geld kosten. Und diese Summen könnten – auch trotz guter Planung – noch größer werden. Das habe man bei der Amperhalle-Sanierung sehen können, so Bauer.

Eingangs der Sitzung zeigte Bürgermeister Michael Schanderl (FW) noch einmal die anderen Varianten auf, die zur Debatte gestanden hatten. Zum Beispiel ein Umbau mit der Sanierung bestehender Gebäudeteile. Bereits in der Vergangenheit ausgeschlossen hatte das Gremium ein neues Feuerwehrhaus an der Roggensteiner Straße nahe des Rewe-Supermarktes. Dort hätte die Gemeinde erst Grund erwerben müssen, genau wie bei einer Unterbringung an der Siedlerstraße.

Werner Öl war insbesondere darüber froh, dass die Siedlerstraße ausgeschlossen worden war. Besorgt zeigte sich der CSU-Rat allerdings über den Kostenunterschied zwischen Neu- und Umbau. Denn die Sanierung wäre mit geschätzten 3,7 Millionen Euro wohl am günstigsten gekommen. Dann konkretisierte Wolfgang Sütfels vom gleichnamigen Architekturbüro die Kostenaufstellung in der Sitzung aber noch einmal. Das Ergebnis seiner Berechnungen: Die Sanierung käme letztlich wohl nur ungefähr 100 000 Euro billiger und nicht 500 000 Euro. Werner Öl plädierte daraufhin für einen Neubau.

Sorgen bereiteten Karl Ring (SPD) mögliche Altlasten im Boden unter dem Feuerwehrhaus . Diese könnten die Kosten in die Höhe treiben. Rathauschef Schanderl antwortete, dass die Gemeinde freilich nicht wisse, was diesbezüglich auf sie zukommt. Das Problem habe man aber bei Sanierung und Neubau.

Kritik übte Ottmar Altbauer von den Freien Wählern an der Gemeindeverwaltung. Trotz mehrmaliger Nachfrage habe man sich immer noch nicht mit einem der Brucker Kreisbrandmeister oder der Feuerwehr Fürstenfeldbruck in Verbindung gesetzt. Dadurch, dass in der Großen Kreisstadt bereits ein neues Gerätehaus gebaut wurde, könnte es seiner Meinung nach zu Überschneidungen im Einsatzgebiet kommen.

Während der Bauarbeiten komme eine große Mehrbelastung auf die Feuerwehr zu, gab Beatrix Obst noch zu bedenken. Denn die Kameraden müssten an einen provisorischen Standort umziehen. Kommandant Robert Klement versuchte ihre Bedenken aus dem Weg zu räumen. Seine Jungs würden die Zeit während des Baus meistern, sagte er. (Tom Eldersch)

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