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Nach dem Abriss ist vor den Bauarbeiten: Die Fläche ist nun frei für das neue Feuerwehrhaus an der Amper. 

Emmering

Fläche frei fürs neue Feuerwehrhaus

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Der Abriss des alten Feuerwehrhauses ist vollendet, die Fläche ist fast komplett abgeräumt: Mit vier- bis fünfmonatigem Verzug können nun die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus starten.

Emmering –  Derzeit läuft die Einrichtung der Baustelle an der Amper, ab Mitte Juli sollen Rammpflöcke für den Spezialtiefbau gesetzt werden. Im August werden nach jetzigem Zeitplan die Arbeiten am Rohbau starten.

Fahrzeughalle samt Verwaltungsgebäude (inklusive zweier Wohnungen im dritten Stock) sollen im April 2022 fertig sein. Die Kosten waren ursprünglich auf 4,5 Millionen Euro geschätzt worden. Bürgermeister Stefan Floerecke (CSU) berichtet aber auf Tagblatt-Nachfrage, dass man mittlerweile bei rund fünf Millionen Euro liege – „und der zeitliche Verzug wird sich auch noch auf den Preis auswirken“.

Floerecke hat aber auch gute Nachrichten: „Alle Firmen bleiben bei der Stange“ – trotz Verzögerung. Die Bauarbeiten können also nun starten. Der Rathauschef betont, dass sich die Verkehrsbehinderungen für Anwohner und auf dem Weg zum Kindergarten in Grenzen halten müssten. Langfristig wolle man eine getrennte Zufahrt auf das Feuerwehrgelände und zum Kindergarten beziehungsweise zu den Wohnhäusern. Die Halle entsteht fast an der Stelle, an der die alte stand. Das Verwaltungsgebäude wird gedreht, was ein anderes Erscheinungsbild bewirkt.

Eigentlich sollte schon im Herbst 2019 nichts mehr vom alten Feuerwehrhaus zu sehen sein. Doch dann wurde Asbest im Dachbelag gefunden. Ein Gutachten musste her, dann ein zweites. Und schließlich brauchte die Gemeinde ein Angebot für die Entsorgung des belasteten Materials.  zag

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