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Brenzlige Situationen ereignen sich laut Bürgern hier häufig. 

Nach Unfall mit Achtjährigem

Gefahr am Zebrastreifen

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Die Amperstraße nahe des Kindergartens gilt als Gefahrenbereich. Ein Achtjähriger ist dort im vergangenen Jahr von einem Auto angefahren worden. Doch bisher ist wenig passiert, um die Stelle zu entschärfen.

Emmering – Darauf hat Robert Bauer (FDP) im Verkehrsausschuss hingewiesen. Auch eine geplante Begehung aller Ausschussmitglieder habe noch nicht stattgefunden, sagte er.

Bauer berichtete, dass einige Bürger an ihn herangetreten seien. Sie hätten von gefährlichen Situationen erzählt. Vor allem an den Bushaltestellen nahe des Fußgängerübergangs werde es regelmäßig brenzlig. Wenn der Bus dort halte und die Menschen hinter dem Bus über den Zebrastreifen gehen wollen, komme es schon mal vor, dass sie beinahe von einem Lkw erfasst würden. Schließlich müssten sie den Kopf am Heck herausstrecken, um zu sehen, ob im Gegenverkehr etwas kommt, sagte Bauer. Die Haltestellen seien seiner Meinung nach viel zu nahe am Übergang. Außerdem würden sich viele Verkehrsteilnehmer nicht an die Regel halten – wenn ein Bus mit Warnblinklichtern hält, muss mit Schrittgeschwindigkeit an ihm vorbeigefahren werden.

Vertreter der Gemeindeverwaltung, Polizei und der unteren Verkehrsbehörde hatten bei einer gemeinsamen Begehung festgestellt, dass die Straße ausreichend gesichert ist. Gleichwohl stellte man eine weitere Begehung in Aussicht. Daran hätten sich Ausschussmitglieder und der Verkehrsplaner beteiligen sollen. Ein Jahr später sei dies noch nicht geschehen, monierte Bauer.

Bürgermeister Michael Schanderl (FW) erwiderte, man plane damit für 2018 und müsse erneut Vertreter der Polizei und der unteren Verkehrsbehörde dazu einladen. Außerdem wollte er von Bauer wissen, welche Maßnahmen er vorschlagen würde, um die Situation zu verbessern. Nachdem bereits vergangenes Jahr eine Einbahnstraßen-Lösung verworfen wurde, könnte man jetzt überlegen, die Bushaltestelle weiter weg vom Zebrastreifen zu verlegen, so Bauer. Außerdem wären Hinweisschilder sinnvoll, um Autofahrer noch einmal auf die querenden Fußgänger hinzuweisen. „Es geht mir jetzt gar nicht um die große Lösung. Aber geschehen muss etwas. Der Zeitraum, der vergangen ist, ist schon wieder viel zu lang.“

Auch das es seit vergangenem Jahr keine neuen Schulweglotsen gibt, ist ein weiteres Problem, bei dem sich alle Fraktionen einig sind.

Von Tom Eldersch

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