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Haushalt 2018 

Emmering kommt ohne Kreditaufnahme aus

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Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet, aber auch viel investiert. So schrumpften die Rücklagen von 7,5 Millionen Euro (2010) auf 2,8 Millionen Euro (2016). Heuer kommt man gut über die Runden: Weil stabile Einnahmen bei Einkommenssteuer und Gewerbesteuer erwartet werden, muss heuer noch kein Kredit aufgenommen werden.

Emmering – Im Finanzausschuss wurde über den Etat 2018 diskutiert. Kämmerer Alexander Genter hatte mit den Fraktionen im Vorfeld die Zahlen durchgesprochen, so dass die Debatte kurz ausfiel. Bürgermeister Michael Schanderl (FW) sprach dann auch von einem „unspektakulären Haushalt“.

Die abschmelzenden Rücklagen sind in den jüngsten Baumaßnahmen der Gemeinde begründet: Sanierung der Amperhalle, Umbau des Bürgerhauses, Teil-Neubau des Rathauses. Kämmerer Genter sieht aber die Möglichkeit, in Zukunft wieder etwas zurückzulegen. Zumindest so lange, bis es an den Bau des neuen Feuerwehrhauses geht.

Beim Finanzausgleich unter den Kommunen – den sogenannten Schlüsselzuweisungen – wird die Ampergemeinde dieses Jahr nicht leer ausgehen. Doch wie hoch diese zusätzlichen Einnahmen sein werden, ist jetzt noch nicht absehbar.

Der größte Ausgabeposten im Verwaltungshaushalt ist – neben den Personalkosten – die Kreisumlage. Laut Genter wird sie wohl bei 3,5 Millionen Euro liegen. Das bedeutet eine Steigerung von knapp 200 000 Euro im Vergleich zu 2017.

Trotz höherer Personalkosten auf Grund von Rückkehrern aus dem Krankenstand oder aus dem Mutterschaftsurlaub hat die Verwaltung in den Augen von Beatrix Obst (FW) ein Personalproblem. „Bei den Rathausmitarbeitern kommt es regelmäßig zu einer hohen Überstundenanhäufung und sogar zu Urlaubsverfall. Da müssen wir Augenmerk darauf legen und zur Not neues Personal einstellen“, forderte die Fraktionssprecherin. Bürgermeister Schanderl gab ihr Recht und versprach, dass dieses Jahr die Arbeitsabläufe genau untersucht und bei Bedarf neue Mitarbeiter für nächstes Jahr gesucht werden.

Umweltreferent Ottmar Altbauer (FW) bat darum, 3000 Euro für das Bienenhaus am Ostanger einzustellen und ein Gerät zu leihen, mit dem man die Grünflächen auf der Obstwiese bewirtschaften kann. Jugendreferent Stefan Floerecke (CSU) wollte das Budget zur Spielplatzinstandhaltung von 5000 auf 10 000 Euro aufstocken und für 1000 Euro eine Steintischtennisplatte am Badesee aufstellen lassen. Beide Anträge sowie der Haushalt wurden einstimmig angenommen. Nun muss noch der Gemeinderat zustimmen.

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