Seine Freunde denken an ihn: (v.l.) Siegi Weber, Markus Leitner, Heino Großer, Markus Schindler, Markus Nastoll, Max Kiener und Josef Huber.

Emmering

Maibaum-Bankerl erinnert an verstorbenen Burschenvorsitzenden

  • Helga Zagermann
    vonHelga Zagermann
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Das Rätsel um die Maibaum-Bank, die bei Emmering an einem Spazierweg steht, ist gelöst: Sie soll an den im Juli 2019 mit 43 Jahren verstorbenen Josef Huber junior erinnern.

Emmering -  Er war lange Jahre bei den Burschen, dann bei den Altburschen, und er saß für die Freien Wähler im Gemeinderat. Die guten Freunde von Josef Huber, zugleich Altburschen des Burschenvereins Emmering, haben „Sepp sei Bankerl“ in der Zimmerei Kiener gebaut. Und sie freuten sich, dass es das Sitzmöbel so schnell in das Fürstenfeldbrucker Tagblatt geschafft hat: Ein Leser hatte die Bank entdeckt und fotografiert – und er fragte sich, was wohl die Geschichte dahinter sei. Die Redaktion zeigte das Foto Mitte Juli – hatte die Hintergründe aber nicht eruieren können. 

Dem Sepp sei Bankerl

Daher lieferten die Freunde Hubers nun die Geschichte nach. Aufgestellt haben sie die Bank am 21. Juni – einen Monat, bevor sich der Todestag jährte. Zuletzt wurde noch ein Schild mit der Aufschrift „Sepp sei Bankerl“ angebracht. Die Freunde wollten für ihren Sepp etwas Bleibendes errichten, eine Bank aus einem alten Maibaum, denn oft haben sie mit Huber beim Aufstellen geholfen. Das vergangene Jahr hatten sich die Männer also getroffen, um gemeinsam die Bank zu fertigen. Mit der Frau des Verstorbenen wurde ein Standort ausgesucht, an dem der Landwirt oft zu tun hatte. 

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