Nachnutzung

Emmering sagt Ja zu Fursty-Moratorium

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Wie Maisach und Fürstenfeldbruck hat nun auch Emmering dem Moratorium zur zukünftigen Nutzung des Fliegerhorstgeländes zugestimmt. Die drei Kommunen plus Olching wollen sich mit der Unterstützung des Landrats darauf einigen, bis Ende Juli 2018 eigene Planungen für das Areal ruhen zu lassen.

Emmering– Die zukünftige Nutzung des Bundeswehrgeländes ist von großer Bedeutung für den gesamten Landkreis, aber besonders für die vier Kommunen, die direkt an das Areal anschließen. Deshalb haben sich die Bürgermeister zusammengeschlossen, um zu beraten, was mit dem Gebiet geschehen könnte. Um an einem Strang zu ziehen, halten sich die Anrainer mit eigenen Planungen zurück, bis ein gemeinsames Konzept gefunden ist.

Genau das sorgte für Diskussionen im Gemeinderat in Emmering. Werner Öl (CSU) fragte: „Was passiert, wenn eine Gemeinde ausschert? Ist es dann vorbei mit dem Moratorium?“ Bürgermeister Michael Schanderl (FW) antwortete darauf: „Wenn eine der Gemeinden sich nicht daran hält, heißt das nicht, dass die anderen das Moratorium aufgeben müssen. Wichtig ist nur, es dürfen keine planungsrechtlichen Nachteile für die betroffenen Kommunen entstehen.“

Schanderl betonte, dass die Stadt Fürstenfeldbruck und die Stadt Olching einen gleichlautenden Beschluss gefasst haben. Er sagte, dass die Flächen nicht zwangsläufig mit Wohneinheiten oder Gewerbe belegt werden müssten. Es seien auch Freiflächen und Naherholungsmöglichkeiten berücksichtigt. Der Gemeinderat bewilligte das Moratorium einstimmig. Nun fehlt noch ein Beschluss aus Olching. Tom Eldersch

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