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Dieter „Chappi“ Mangold starb mit 80 Jahren. 

Emmering

Trauer um Urgestein des FC Emmering

  • vonDieter Metzler
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 Nicht nur die Mitglieder des FC Emmering, sondern auch viele Fußballfreunde aus dem Landkreis trauern um Dieter „Chappi“ Mangold, der im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Erst im April hatte er seine Ehefrau Monika zu Grabe getragen.

Emmering – „Er war nie einer, der sich in den Vordergrund spielte“, sagte Karl „Charlie“ Kemether, langjähriger Präsident des FCE und Weggefährte Mangolds. „Aber er war stets da, wenn er gebraucht wurde.“ Als Triebwerkmechaniker hatte „Chappi“, wie ihn alle nannten, die meisten wussten nicht einmal seinen echten Vornamen, im Fliegerhorst gearbeitet und war 1964 über Georg Treutterer zum FCE gekommen. Als Verteidiger prägte er die sportlich erfolgreichste Zeit des FCE in der damals vierten Liga mit. Später gestaltete er den Aufbau der Alt-Herren-Mannschaft, in der er noch bis ins hohe Alter das Tor hütete. Auch in der Fliegerhorst-Auswahlmannschaft der Zivilbeschäftigten spielte Mangold nach seiner Soldatenzeit, zudem in einer Emmeringer Freizeitelf. Später schloss er sich den Stockschützen an.

„Er hat als Aktiver jahrelang das schwarz-gelbe FCE-Trikot getragen und für den Verein auch neben dem Platz wertvolle Dienste geleistet“, berichtet Ex-Präsident Werner Öl. Er erinnert an Mangolds Unterstützung bei Veranstaltungen sowie beim Neubau des FCE-Stüberls Anfang der 2000er-Jahre. Öl: „Seine Treue zum Verein kann man nur als legendär bezeichnen.“ Mangold hatte sich seinerzeit dem FCE auch deshalb angeschlossen, weil ihn das Trikot der Hölzl-Elf an seinen Lieblingsverein erinnerte: Borussia Dortmund. 

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