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Impression aus dem Emmeringer Hölzl

Emmering

Vision vom Rundweg mit Fitness-Stationen und Grillplatz

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Ein Weg, sie alle zu verbinden – zumindest alle Sehenswürdigkeiten in Emmering.

Emmering –  Das stellt sich die CSU vor. Sie hat im jüngsten Bauausschuss beantragt, 10 000 Euro für einen Planer einzustellen, der für so einen Rundweg ein Konzept erarbeiten soll. Für die Idee gab es aber kräftig Gegenwind.

CSU-Gemeinderat Konrad Füßl stellte die Idee seiner Partei vor. „Wir wollen die Begegnungsplätze in Emmering miteinander verbinden.“ Vom Hölzl bis zum Rathausvorplatz, weiter zum Bürgerhausvorplatz, um die Amper rum zum Ostanger und zurück zum TV Emmering-Platz wäre die grobe Streckenführung. Zwischendrin könnte es immer wieder interessante Angebote für die Wanderer geben: ein Wasserspielplatz plus Bolzplatz und Tischtennisplatten im Hölzl, Fitnessstationen oder ein Grillplatz am TVE-Gelände.

In sechs bis acht Jahren könnte es so weit sein. Doch zuvor brauche es ein professionelles Konzept. Denn nur dann gebe es die Möglichkeit, Gelder der Städtebauförderung dafür in Anspruch zu nehmen.

Richtig auf die Palme brachte der Antrag den SPD-Gemeinderat Karl Ring. „Man sollte das Hölzl so belassen, wie es ist.“ Die meisten Orte auf dem Rundweg liegen in Umweltschutz- oder FFH-Gebieten. „Sind denn solche Schutzmaßnahmen nicht sinnvoll für Sie?“, warf er der CSU-Fraktion entgegen.

Ein Hauptkritikpunkt auch für die FW samt Bürgermeister war die Idee einer Amperüberquerung in Richtung Unterer Au – für die CSU eine Option, diesen Gemeindeteil näher an den Ostanger und den Badesee heranzuholen. Rathauschef Michael Schanderl: „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Mit dem Umweltschutz ist da nichts zu machen.“

Füßl versuchte, den Antrag noch einmal zu verteidigen. „Das waren bis jetzt nur Ideen. Wir wollen keinen neuen Eingriff in die Natur.“ Man wolle nur bestehende Angebote erweitern. So könnte der Rundweg eine Alternative für einen Ausflug in die Alpen werden. Ring konterte schlicht: „Jede Veränderung ist ein Eingriff in den Naturschutz.“ Deshalb stimmte er auch als einziger gegen den Antrag. Die Verwaltung soll nun ein Konzept in Auftrag geben. 

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