„Land unter“ - Gewitterfront rollt über Deutschland - Autofahrerin muss aus Geröllmassen gerettet werden

„Land unter“ - Gewitterfront rollt über Deutschland - Autofahrerin muss aus Geröllmassen gerettet werden
+
Das Gelände des Amperparks.

Emmering

Weniger Wohnungen auf dem Amperparkgelände

  • Thomas Eldersch
    vonThomas Eldersch
    schließen

Vier Varianten zur Bebauung des Amperparkgeländes lagen auf dem Tisch. Der Gemeinderat entschied sich für weniger Wohnungen – und weniger Flächenversiegelung.

Emmering Dass auf dem jetzigen Amperparkgelände gebaut wird, ist schon länger unstrittig – die Frage ist nur, wie das Areal aussehen soll. Größte Diskussionspunkte in der Gemeinderatssitzung waren die Fragen, ob es acht oder neun Gebäude und wie sie ausgerichtet werden sollen. Durchgesetzt hat sich der Favorit von Ex-Bürgermeister Michael Schanderl und seinen Freien Wählern.

Architekt Christian Weigl vom Büro „Goergens, Miklautz und Partner“ präsentierte vier Vorschläge. Die zwei Ursprungsvarianten umfassten neun Gebäude. Vier Häuser im Norden, fünf im Süden – angrenzend an die Siedlerstraße. Der einzige Unterschied lag in der Frage, ob die zwei Gebäude, die an den Bauhof angrenzen, zwei- oder dreistöckig gebaut werden sollen. Ein Unterschied von immerhin acht Wohneinheiten – von 90 auf 98.

Die Ursprungspläne des Architekten wurden aber schnell vom Gemeinderat als unattraktiv ausgeschlossen. In den zwei Überarbeitungsvarianten, wie sie Weigl bezeichnete, gab es dann nur noch acht Häuser. Die Anzahl der Gebäude im Süden schrumpfte von fünf auf vier. Lediglich in der Ausrichtung des südlichsten Gebäudes lag der Unterschied. Variante eins sieht vor, zwei Gebäude entlang der Siedlerstraße zu bauen, sodass der Innenhof nach Südosten hin offen ist. In der Variante zwei wird der Innenhof im Südosten von einem Haus abgeschlossen. Er ist so von allen Seiten von einem Gebäude umschlossen.

Eines haben beide Vorschläge gemein: Die zwei Häuser zum Bauhof hin werden dreistöckig und so gibt es am Ende 92 Wohneinheiten.

Die Freien Wähler – allen voran Schanderl und Ottmar Altbauer – sprachen sich für Variante eins aus. Die Sonneneinstrahlung sei so wesentlich besser, meinte Altbauer. Konrad Füßl (CSU) meinte, die Variante würde besser ins Ortsbild passen.

Florian Penzkofer von der Immobilienfirma Demos, wurde auch eingeladen und ebenfalls nach seiner Meinung gefragt. Obwohl er die Ursprungsvariante mit 98 Wohneinheiten bevorzugt hätte, schlage sein Herz für die erste Alternative mit dem offenen Hof.

Bei der Abstimmung schlugen sich die SPD und die Grünen auf die Seite der Freien Wähler. Bürgermeister Stefan Floerecke (CSU) stimmte ebenfalls für Variante eins. Die gewann dann auch mit 11:6 Stimmen. Jetzt ist der Weg frei für einen projektbezogenen Bebauungsplan. Dabei geht es dann auch um die Detailplanung der Gebäude. TOM ELDERSCH

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Sanierung des Maisacher Rathauses muss wegen Corona warten
Weil der Gemeinde aufgrund der Corona-Krise Steuereinnahmen in Millionenhöhe wegbrechen, wird die geplante Sanierung des Rathauses auf unbestimmte Zeit verschoben.
Sanierung des Maisacher Rathauses muss wegen Corona warten
Oberschweinbach: Umbau von Schloss Spielberg fertig
Der Umbau des Obergeschosses im Schloss Spielberg ist abgeschlossen. Mitarbeiter des Casa Reha-Pflegeheims „Haus am Klostergarten“ haben ihre Wohnungen bereits bezogen.
Oberschweinbach: Umbau von Schloss Spielberg fertig
Verbraucherzentrale: Betrügereien im Internet immer dreister
Die Verbraucherzentrale im Mehrgenerationenhaus Zenja hat im Jahr 2019 über 396 Ratsuchende ausführlich beraten. Dabei wurden vor allem die Gefahren des Internets …
Verbraucherzentrale: Betrügereien im Internet immer dreister
Eichenau: Budriohalle soll Versammlungsort werden
Die Budriohalle wird bis jetzt nur von Sportlern genutzt. Jetzt soll sie zur Versammlungsstätte umgewidmet werden, für Veranstaltungen mit größerem Publikum.
Eichenau: Budriohalle soll Versammlungsort werden

Kommentare