Siegerehrung nach dem Trinkspiel : Michael Saller (2.v.l.) und Alexander Schmid (3.v.l.) vom Team „Cupkiller“ tb-foto

Trinkspiel im Wettkampfmodus

Emmeringer holen sich den EM-Pokal im Beer Pong

Vor knapp drei Jahren ging der EM-Pokal im Beer Pong an „Cup&Cupper“ vom 1. Beerpong-Club Emmering (1. BPC Emmering). Nun konnten die Vereinskollegen Michael Saller und Alexander Schmid als Team „Cupkiller“ in Innsbruck diesen Triumph wiederholen.

Emmering– Beim Beerpong handelt es sich um ein aus den USA nach Europa geschwapptes Trinkspiel, bei dem sich zwei Teams mit jeweils zwei Spielern gegenüberstehen. Ziel ist es, mit einem Tischtennisball die zehn auf einem Tisch stehenden, in Dreiecks-Formation angeordneten Becher des Gegners mit möglichst wenigen Würfen zu eliminieren, indem man mit dem Tischtennisball direkt in das Kaltgetränk trifft.

Dass der große Wurf möglich ist, war dem Brucker Alexander Schmid (25) und dem Emmeringer Michael Saller (26) gleich bewusst. „Wir sind gut in das Turnier gekommen und haben früh gemerkt, dass das heute gut werden kann“ sagte Saller. Lediglich in einer Vorrunden-Partie mussten sich die „Cupkiller“ in der dritten Verlängerung geschlagen geben. Dementsprechend locker qualifizierten sie sich unter den besten 96 von 184 angetretenen Mannschaften, wovon zehn der 1. BPC Emmering stellte.

Im Finale gegen das Duo „Mywiler-City“ vom Bodensee, das im „Best-of-Threemodus“ ausgespielt wurde, behielten Saller und Schmid die Nerven und nutzten gleich die ersten beiden Durchgänge zum EM-Sieg. „Es ist Wahnsinn, dass wir es endlich geschafft haben“, berichtet Saller über den großen Moment.

Die „Cupkiller“ mischten schon in den vergangenen drei Jahren im Kampf um die EM-Krone mit. 2017 sprang immerhin der fünfte Platz heraus. Natürlich, bestätigt Saller, sei der Sieg von „Cup&Cupper“ rund um FCE-Torwart Christoph Vogel und Kevin Keenan 2015 ein zusätzlicher Ansporn gewesen, selbst einmal den Titel zu holen. Vor allem auch, weil der Gewinn der Europameisterschaft zugleich das Ticket für die Weltmeisterschaft im kommenden Juli in Las Vegas bedeutet.

Auf die Reise über den großen Teich freuen sich Schmid und Saller besonders. „Wir werden uns gut auf Vegas vorbereiten“, verspricht Saller. Ihr Ziel: Sie wollen es unter die Top 20 schaffen. Im Anschluss an das Turnier planen Saller und Schmid dann noch einen kleinen Abstecher nach Mexico.  seo

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