Auf der Wiese im Emmeringer Osten ist immer etwas los. Dort finden auch Führungen und Kurse statt, zum Beispiel von der Volkshochschule Fürstenfeldbruck, deren Referentin dort über heilende Kräuter informierte. 

Bericht des Umweltreferenten 

Emmerings Ostanger blüht und gedeiht

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Ottmar Altbauer (Freie Wähler) ist sehr zufrieden: Der Ostanger mit Obstwiese und Bienenhaus hat sich gut entwickelt, wie der Umweltreferent bei seinem Jahresbericht im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss des Gemeinderats betonte.

Emmering – 

Viele freiwillige Helfer sorgen dafür, dass sich die kleine Oase gut entwickelt. Die Streuobstwiese am Estinger Weg war das Hauptthema in Altbauers Bericht. Er präsentierte stolz die positiven Veränderungen, die das Areal im vergangenen Jahr erfahren hatte. So wurde noch Ende 2016 eine Windschutzhecke gepflanzt, der Ostanger wurde mit einem Wasser- und Stromanschluss versehen, so dass nun auch ein Großteil der Obstbäume mit der sogenannten Tröpfchenbewässerung – einer Ressourcen sparenden Methode – bewirtschaftet werden kann. „Wir haben dazu zwei Schläuche im Abstand von zweieinhalb Metern über eine Länge von 100 Metern verlegt“, erklärte Altbauer. Die neue Bewässerung trug maßgeblich zur Verbesserung des Zustands der Bäume und Wiesen bei, erzählte der Umweltreferent.

Für 2018 steht nun das Bienenhaus im Fokus. Es soll saniert und mit neuen Werkzeugen ausgestattet werden. Außerdem sind Umbaumaßnahmen geplant, so dass das Haus den Hygieneanforderungen des Landratsamts entspricht. Die Übergabe des Bienenhauses von seinem langjährigen Betreuer Peter Dorfmeister an seine Nachfolgerin Claudia Längler erfolgte bereits 2016.

Im November 2017 spendeten zwei Bürger, Marianne Brauner und Gerhard Vriesen, zwei Obstbäume. „Ich hoffe, dass diese Aktion anderen als Vorbild dient und sich mehr Bürger für den Anger engagieren“, so Altbauer.

Zudem ging es um Christian Trinkgeld vom Bauamt, der zum Energiecoach der Gemeinde ernannt wurde. Seine Aufgabe ist, die Liegenschaften der Gemeinde zu kontrollieren und wenn nötig Maßnahmen einzuleiten, um Energie zu sparen. Dies sei in der Schule geschehen: Dort wurde die Einstellung der Heizanlage optimiert.

2008 stehen zudem das Hölzl und der Emmeringer Wald im Fokus. Beide Gebiete sollten mit einem Förster begangen werden, um deren Zustand zu überprüfen.

Konrad Füßl (CSU) fügte hinzu, dass die Gemeinde die Amperauen als zentralen Naherholungsort nicht aus den Augen lassen dürfe. Er sprach sich außerdem dafür aus, dass die Gemeinde ähnlich wie andere Kommunen auf ihrem Grund auf Pflanzenschutzmittel verzichten solle.

Bürgermeister Michael Schanderl (FW) stimmte ihm zu, gab aber auch an, dass die Gemeinde wenige bis gar keine eigenen landwirtschaftliche Grundstücke besitze. Nichtsdestotrotz wolle sich die Gemeinde für das Label „Bienenfreundliche Kommune in Oberbayern“ bewerben. Tom ElderscH

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