Emmering

Feuerwehrhaus: Neubau oder Sanierung am Standort

Emmering – Das Feuerwehrgerätehaus in der Ortsmitte ist in die Jahre gekommen. Nach 43 Jahren muss neu gebaut oder zumindest erweitert und saniert werden, um das Gebäude auf zeitgemäßen Standard zu bringen. Zwischen 1,2 und drei Millionen werden dafür zu bezahlen sein.

Der Feuerwehrkommandant Robert Klement zählt die Probleme auf. Das Dach sei beschädigt. Und wenn sich die rund 70 Mitglieder umziehen, müssen sie das zwischen den drei Großfahrzeugen tun, die im Gerätehaus stehen. Getrennte Umkleiden für Männer und Frauen gibt es nicht. „Langfristig werden aber mehr Frauen bei uns sein“, stellt Klement fest. Derzeit sind zehn Prozent der Mitglieder weiblich.

Welcher Maßnahme die Feuerwehr den Vorzug gibt, sagt der Kommandant ganz offen. „Das wird eine Frage der Kosten sein.“ Aber wenn zwischen einer Sanierung, in der ein Anbau inbegriffen ist, und einem Neubau nicht viel Differenz liege, hätte die Wehr lieber ein neues Haus.

Bauamtsleiter Bernhard Bichler geht in einer groben Schätzung von 1,2 Millionen Euro für eine Sanierung und von drei Millionen Euro für einen Neubau aus. Mögliche Grundstückskosten für einen neuen Standort, der dann am Rande der Gemeinde liegen müsste, sind aber laut Bichler noch nicht inbegriffen.

Geht es nach der Feuerwehr, müsste man sich mit der Standortfrage gar nicht beschäftigen: „Wir möchten bleiben, wo wir sind“, betont Klement. Die Lage in der Ortsmitte sei ideal, so der Kommandant. In einem Arbeitskreis wollen Gemeinde und Feuerwehr ab Januar Möglichkeiten abklopfen. Im Februar sollen dann im Gemeinderat die ersten Entscheidungen fallen, so dass im kommenden Jahr auch die Planungen vorangetrieben werden könnten. Bleibt alles im vorgesehenen Zeitplan, könnte der Bau nach Auskunft von Amtsleiter Bichler 2018 beginnen.

In der Nachbargemeinde Eichenau, wo die Feuerwehr im Juni 2009 ihr neues Haus bezogen hatte, hatten ebenfalls beengte Verhältnisse und Schäden am Dach zum Neubau geführt. Zwischen Gemeinderatsbeschluss und Bezug lagen damals rund drei Jahre. Erfahrungen, von denen auch die Emmeringer Wehr profitiert. „Wir werden uns bei unseren Kameraden erkundigen, wie das gelaufen ist“, erklärte Klement.

Der Bau des heutigen Feuerwehrhauses kostete in den 1970er-Jahren 621 000 Mark. Vorangetrieben hatten das Projekt damals Bürgermeister Lorenz Kiener und Kommandant Johann Mayerhofer. (hk)

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