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Die Zweckverband-Fläche wäre größer gewesen als das zur Konversion bestimmte Fursty-Gelände.

In der Debatte um den Zweckverband

Fliegerhorst-Zukunft: Emmering hofft auf Vernunft der Brucker

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Der Gemeinderat ist gegen eine interkommunale Arbeitsgemeinschaft zur Konversion des Fliegerhorstes. Das vom Fürstenfeldbrucker Stadtrat vorgeschlagene Konstrukt sei nicht zielführend. Man will aber weiterhin mit Olching, Maisach und Bruck zusammenarbeiten.

Emmering

 „Die ideale Form wäre ein Zweckverband“, wiederholte Bürgermeister Michael Schanderl (FW) das, was er zuvor schon mit seinen Amtskollegen aus Maisach und Olching in einer gemeinsamen Stellungnahme betont hatte. Einen Zweckverband lehnte der Brucker Stadtrat aber ab.

Werner Öl (CSU) betonte, eine Arbeitsgemeinschaft bringe nur bürokratische Erschwernisse mit sich. Als ein Grundproblem bezeichnete Öl die Leitlinien zur Konversion des Fliegerhorstes: „Wenn man ein solches Areal im 21. Jahrhundert ertüchtigen will, dann darf man nicht in Kategorien des 20. Jahrhunderts denken.“ Beatrix Obst (FW) sagte, sie hoffe, dass man nach den Kommunalwahlen auf einen gemeinsamen Nenner mit den Bruckern komme – dieser müsse ein Zweckverband sein. Sie habe den Eindruck, dass Bruck positiven Input von den drei Gemeinden möchte, letztlich aber alleine bestimmen wolle.

Schanderl erinnerte daran, welche Bedeutung die Konversion des Fliegerhorsts für die Region habe: „Das sollte uns ermahnen, die Tür nicht zuzuschlagen, auch wenn wir in unseren Zielvorstellungen noch weit auseinanderliegen.“ Der Grundgedanke im Moratorium sei gewesen, alles auf Null zu stellen und ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Vize-Bürgermeister Christopher Stock (CSU) sagte, es sei frustrierend, dass es bisher nicht geschafft wurde, zumindest eine Grundstruktur zu schaffen, um gemeinsam handeln zu können. Jahrelang werde nur diskutiert.

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