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Ja, mir san mit’m Radl da: (v.l.) Bürgermeister Michael Schanderl, die Gemeinderatsmitglieder Robert Bauer, Edmund Oswald, Monika Suhrmann, Josef Huber, Karl Ring und Hans Weiß sowie Kämmerer Alexander Genter, Vize-Bauamtschef Christian Trinkgeld und Gemeinderatsmitglied Ottmar Altbauer.

Radl-sitzung des gemeinderats 

Im Sattel zu Problemstellen und Bauprojekten

Die Gemeinderatsmitglieder radeln mit dem Bürgermeister einmal im Jahr durch die Gemeinde – um sich vor Ort ein Bild zu machen. Im Fokus standen heuer auf Wunsch der CSU überregionale Radwege, Bauprojekte und Problemstellen.

Emmering – Erstes Ziel war der alte Friedhof, wo einige Anwohner sowie ein Vertreter des Bauhofs dazustießen. Thema war die Begrünung der Westseite des Friedhofs. Die dortigen Fichten nehmen der Buchenhecke dahinter das Licht – die daher verkümmert. Außerdem ist die Entsorgung der Fichtennadeln ein zusätzlicher Aufwand. Daher wurde beschlossen, die Bäume zu fällen und die Hecke neu zu pflanzen. Wichtig für die Anwohner ist, dass die dadurch entstehende Grünfläche durch neue Bepflanzung oder Absperrung vor parkenden Autos geschützt ist.

Dann ging es zur Gewerbegebietserweiterung an der Moosfeldstraße. Hier werden drei Hektar Land für gewerbliche Nutzung erschlossen. Bürgermeister Michael Schanderl sagte, die Bauarbeiten gehen gut voran. Straßen und Anschlüsse zu den Parzellen sollen Ende Juni fertig sein, bereits jetzt sind die meisten Arbeiten abgeschlossen. „Es gibt viele Anfragen. Bald werden alle 15 Parzellen verkauft sein“, berichtete Schanderl.

Anschließend fuhr die Gruppe zur Ortsgrenze von Olching und Emmering, um sich dort das Areal anzusehen, auf dem wohl schon heuer die Süd-West-Umgehung gebaut werden soll. Emmering habe großes Interesse an dieser Straße, so Schanderl, da man sich Vorteile für die Gemeinde erhoffe. Daher wurde Emmeringer Flur zur Verfügung gestellt.

Danach ging es zum neu betonierten Feldweg zwischen Esting und Emmering, der ebenfalls beiden Kommunen ein Anliegen war. Doch als offizieller Radweg wird er wohl nicht eingestuft, da sich sonst die beiden Orte beispielsweise um einen Winterräumdienst kümmern müssten. Die Alternative wäre ein ordentlich angelegter Radweg an der alten B 471, doch hier spielen die Grundstückseigner bisher noch nicht mit.

Am Badesee wurde diskutiert, ob es dort mehr Parkplätze braucht. Schanderl hielt 250 für ausreichend. Der natürliche Charakter des Areals müsse erhalten bleiben – ohne Zäune oder andere Begrenzung. Im Umkehrschluss heißt das jedoch auch, dass es keine Überwachung durch die Wasserwacht geben wird.

Im Hölzl machen die unzähligen Trampelpfade den Kommunalpolitikern Sorge. Wenn die Pfade durch Unwetter oder Überschwemmung nicht mehr passierbar sind, darf die Gemeinde nichts unternehmen. Denn das Gebiet ist geschützt: Alle Maßnahmen müssen mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt werden. Daher setzt die Verwaltung auf die Selbstverantwortung der Hölzl-Nutzer. (Tom Eldersch)

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