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Mehr Tempokontrollen im Lauscherwörth

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Wer durch den Lauscherwörth fährt, wird künftig mit mehr Geschwindigkeitskontrollen zu rechnen haben. 

Emmering - „Wir machen das regelmäßig und werden es verstärken.“ So reagierte Bürgermeister Michael Schanderl in der Bürgerversammlung auf die Beschwerde einer Anwohnerin, die sich über zum Teil erhebliche Übertretungen beklagt hatte. Dies habe er durchaus registriert, so der Emmeringer Bürgermeister. „Wir finden ja auch immer wieder Kunden, die scheinbar gerne für Geschwindigkeitsübertretungen zahlen“, schloss Schanderl dieses Thema.

Mehr Fragen hatte er seitens der Bürgerschaft nicht zu beantworten, sodass er sich auf seinen Vortrag konzentrieren konnte. Auch dort nahm das Thema Verkehr breiten Raum ein. So stellte Schanderl noch einmal den Sachstand zu der Problemkreuzung Dachauer-/Estinger Straße vor. „Favorit ist ein echter Kreisverkehr“, betonte er. Allerdings würden die Kosten von rund einer Million Euro „vom zeitlichen Rahmen zu Geduld zwingen“. Zudem müsse man privaten Grund in Anspruch nehmen und deshalb Verhandlungen führen.

Ausgaben könnten auf die Gemeinde auch bei der Sanierung der Eisenbahnunterführungen zukommen. Die will die Bahn zwar bis 2023 fertig haben und einen Großteil der Kosten tragen. Doch die Durchfahrtsbreite bereitet laut Bürgermeister Schwierigkeiten. Wie Schanderl anhand eines Fotos demonstrierte, haben die Fahrzeuge der Feuerwehr dort Probleme. Um dies zu beheben, soll die Gemeinde einen Anteil leisten. „Dabei müsste die Bahn Interesse an geeigneten Rettungswegen haben“, wunderte sich Schanderl.

Kritisch unter die Lupe nahm er auch die Förderung für den rund 4,5 Millionen Euro teuren Neubau des Feuerwehrhauses. Zwar würden die fünf Stellplätze mit etwa 280 000 Euro unterstützt. „Doch für meinen Geschmack ist das etwas mager.“

Dann standen Ehrungen an. So wurde Ferdinand Trautner von der Blaskapelle mit der Silbernen Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. „Die Blaskapelle ist bei allen wichtigen Ereignissen in der Gemeinde entscheidend mit dabei“, lobte Schanderl. Daran habe Trautner großen Anteil. „Es ist höchste Zeit für diese Auszeichnung – obwohl er in Bruck wohnt“, sagte der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern.

Für vier Jahrzehnte aktiven Dienst in der Feuerwehr wurde Ludwig Steinsberger durch Landrat Thomas Karmasin geehrt. „Er ist da, wenn es sein muss“, stellte der Landrat fest. Er hatte die Bürger zuvor über den Fliegerhorst und die interkommunale Wohnungsbaugesellschaft informiert. 

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