Ein Projekt: Emmeringer Mittelschüler programmieren Microcomputer.

Zu wenige Anmeldungen

Mittelschule Emmering: 7. Klasse fällt weg

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In der Mittelschule wird es im kommenden Schuljahr keine 7. Klasse geben. Insgesamt haben sich nur acht Schüler angemeldet – zu wenig.

Emmering – Es hätten mindestens 15 sein müssen, erklärte Bürgermeister Michael Schanderl in der jüngsten Sitzung des Sozial-, Kultur- und Sportausschusses.„Wenn nur einer oder zwei gefehlt hätten, hätte man versucht, Schüler von Fürstenfeldbruck wieder nach Emmering zu locken“, sagte Schanderl. Die Brucker Mittelschulen Nord und West gehören wie die Einrichtungen in Emmering und Türkenfeld ebenso zum Mittelschulverbund Fürstenfeldbruck/Türkenfeld.

Insgesamt wird es im nächsten Schuljahr 265 Grund- und 110 Mittelschüler in der Ampergemeinde geben. Die Grundschule wird dabei in jeder Jahrgangsstufe drei Klassen haben.

Schanderl berichtete auch aus der jüngsten Sitzung des Mittelschulverbunds. Die Eigenständigkeit der Emmeringer Schule werde geschätzt. „Es wird akzeptiert, dass hier kleine Klassen gebildet werden.“ Dies sei im kommenden Schuljahr in der sechsten und achten Klasse mit jeweils 16 Schülern der Fall. Schanderl betonte, dass man sich um die Schule in Emmering aber keine Sorgen zu machen brauche.

Zweiter Bürgermeister Christofer Stock (CSU), selbst Fachlehrer unter anderem an der Schule in Emmering, entgegnete: „Wenn eine Klasse wegbricht, wird man sie nur schwer wieder bilden können.“ Kinder, die sich zum Beispiel im Schulbetrieb in Fürstenfeldbruck eingegliedert haben, würden sicherlich dort bleiben wollen, wandte der Christsoziale weiter ein.

Seit 2012 gehört die Schule in Emmering zum Brucker Schulverbund. Vorher hatte sie mit dem Verbund aus Eichenau und Puchheim zusammengearbeitet. Vor allem wegen der kürzeren Wege hatten sich damals auch viele Eltern für eine Kooperation mit der Großen Kreisstadt ausgesprochen.

Im Rahmen der Sitzung des Emmeringer Ausschusses wurde auch festgestellt, dass Klassenbildungen bis etwa zur 7. Jahrgangsstufe generell schwieriger seien. Ab der achten Klasse könne immer wieder auch mit Schülern gerechnet werden, die von Gymnasium oder Realschule zurückkehren würden. „Auch ein Abschluss an der Mittelschule hat seine Wertigkeit“, sagte Rathaus-Chef Schanderl.

So wird in Emmering eine BVJ-Klasse angeboten, die auf eine Berufsausbildung oder ein Arbeitsverhältnis vorbereitet. Diese Klasse ist in den Schülerzahlen eingerechnet, hält aber ihren Unterricht in der Berufsschule Fürstenfeldbruck ab.

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