Grüße aus Mittelerde: Markus Jäger und Maria Loder.

Fußballer meets Weltenbummlerin: Zufalls-Treffen in Neuseeland

Rot-Sünder am Ende der Welt

Mammendorf/Emmering - Im Landkreis sind sie sich regelmäßig über den Weg gelaufen. Nun haben sich ein Mammendorfer Fußballer und eine junge Emmeringerin rein zufällig wieder getroffen - am anderen Ende der Welt, in Neuseeland.

Wie klein doch die Welt ist. Das erlebt gerade Mammendorfs über die Winterpause rot-gesperrter Meisterfußballer Markus Jäger. Während seine Kreisliga-Kollegen im kalten Bayern um die Hallenkrone kämpfen (der nächste finale Auftritt ist am Sonntag beim Zugspitz-Finale in Fürstenfeldbruck), relaxt der Sünder im sommerlichen Neuseeland und stand dort am Ende der Welt nun völlig überraschend einer heimatlichen Fata Morgana gegenüber: Wie aus dem Nichts tauchte plötzlich die aus Emmering stammende Maria Loder vor ihm auf. Unabhängig und unwissend voneinander hatten sich beide ins große Abenteuer im anderen Ende der Welt gestürzt. Jäger gönnt sich seit Dezember eine eineinhalbmonatige Auszeit, die ehemalige Medienberaterin im Tagblatt-Pressehaus ist schon seit August mit Zelt und auf dem Fahrrad im Wunderland unterwegs.

Auf der Suche nach einer Unterkunft in Queenstown nutzte Maria, die Tochter des Tagblatt-Sportchefs, eine Facebook-Seite. Auch Markus surfte dort gerade in der Work-and-Travel-Rubrik und entdeckte so, dass sich die alte Bekannte aus sportlichen Zeiten beim VSST Günzlhofen auch in Neuseeland aufhält. Dem Treffen stand nichts mehr im Weg, weil sich beide auch noch auf einer ähnlichen Reiseroute befanden. „Die Welt ist klein.“ So begrüßte er lachend die Landsfrau. Nun teilen sich beide gerade ein Stück vom Glück der „Mittelerde“, wie Neuseeland im „Herr der Ringe“-Blockbuster heißt. Für die zwei Weltenbummler ist es „das freundlichste Land der Welt.“

Momentan befinden sich sich im Fiordland. Ins neue Jahr feierten beide zwölf Stunden früher als in der Heimat in der Nähe von Queenstown. Zusammen mit Jägers Cousine, die gerade auf Hochzeitsreise in Neuseeland ist. Zufall oder Schicksal? Neuseelands Ureinwohner, die Maoris, wissen’s wohl.

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