Ottmar Altbauer ist Umweltreferent der Gemeinde Emmering.

Ramadama in Emmering: Nach einem Jahr Pause ist viel zu tun

 Nach einjähriger Pause gibt es heuer in Emmering wieder ein Ramadama. Warum 2016 nicht aufgeräumt wurde und wo heuer die Schwerpunkte liegen, verrät Umweltreferent Ottmar Altbauer im Interview mit Tagblatt-Volontärin Regina Mittermeier.

Emmering

-Herr Altbauer, wo müssen die Helfer heuer anpacken?

Wir räumen im gesamten Gemeindegebiet auf. Schwerpunkte sind der Lindauer Weg nahe der Hundeschule, der Parkplatz am See an der Dachauer Straße, der Bahnwald in Richtung Gut Roggenstein sowie das Areal rund um Sportgelände und Bürgerhaus. Aufräumen wollen wir auch entlang der Roggensteiner Straße und im neuen Baugebiet, zum Beispiel am Kapellenweg und an der Tonwerkstraße. Im Hölzl ist es ebenfalls dreckig, wobei die Schüler dort schon ein paar Tage vorher sauber machen.

-Wie läuft das Ramadama ab?

Samstagfrüh statten wir die die Helfer am Treffpunkt auf dem Rathausparkplatz mit Müllsäcken aus. Sie werden dann in Teams aufgeteilt, die voraussichtlich Gemeinderatsmitglieder leiten. Vier oder fünf Landwirte aus dem Ort begleiten die Freiwilligen. Auf Schleppern wird der Abfall gesammelt und danach zum Wertstoffhof gebracht. Gegen Mittag ist dann Schluss. Zur Belohnung bekommen die Helfer Verzehrgutscheine, die sie an diesem Tag in einer Emmeringer Gaststätte einlösen können.

-Warum gab’s denn 2016 kein Ramadama?

Es war einfach nicht so verschmutzt. Und 2015 haben ungewöhnlich viele geholfen. Rund 120 Freiwillige haben vier Anhänger voller Abfall gesammelt. Gerechnet hatten wir mit etwa 50 Helfern. Oft machen auch nur zehn bis 20 Leute mit. So viele Mittagessen zuzubereiten, war für die Wirte eine logistische Herausforderung.

Helfer

sind bei der Aktion „Saubere Landschaft“ am Samstag, 11. März, gefragt. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr der Rathausplatz. Sollte das Wetter zu schlecht sein, wird das Ramadama auf Samstag, 18. März, verschoben.

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