Rund 200 Rauchmelder sind bald in der Amperhalle angebracht. Symbolfoto: Martin Gerten/dpa

Brandschutz

200 Rauchmelder in Amperhalle

Emmering – In der Amperhalle müssen nachträglich zusätzliche Kabel, Rauchmelder und Brandschutzkanäle installiert werden. Dies wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt.

Insgesamt müssen 92 weitere Rauchmelder angebracht werden. Damit sind rund 200 Feuermelder in der Amperhalle verbaut, schätzt Rathaus-Geschäftsleiter Markus Pree. Auf die Frage von Robert Bauer (FDP), ob man das nicht hätte besser planen können, sagte Bürgermeister Michael Schanderl (FW): „Unsere ersten Planungen waren nur grob.“ Er räumte aber ein, dass man dies bei feinerer Abstimmung durchaus hätte wissen können.

Schanderl erklärte, dass die zusätzlichen Feuermelder vor allem wegen der Kassettendecke im großen Saal nötig seien. „Aus Brandschutzgründen muss in jeder der kastenförmigen Vertiefungen ein Rauchmelder montiert sein“, berichtete Pree. Beatrix Obst (FW) mahnte, nur so viele Geräte wie nötig anbringen zu lassen: „Denn die Rauchmelder müssen regelmäßig überprüft werden – und auch das kostet Geld.“

Zudem werden im Schützenheim weitere Kabel verlegt. Pree zufolge hatten die Schützen und auch andere Vereine Kabel und Steckdosen bisher in Eigenregie aufgestockt. „Weitere Oberputzkabel werden nun fachgerecht von Profis verlegt, das ist sicherer.“ Pree betont jedoch, dass die Gemeinde nur die Grundinstallation finanziere. „Auf Luxusausstattung haben die Schützen entweder verzichtet oder sie tragen die Kosten selbst.“

Die Zusatzkosten für die 92 Rauchmelder belaufen sich auf gut 36 000 Euro – sie wurden einstimmig abgesegnet. Zwei Gegenstimmen gab es, als die etwa 34 000 Euro teure Verlegung der Kabel beschlossen wurde. Die Kosten für die elektrotechnische Sanierung haben sich damit auf knapp 440 000 Euro erhöht.   (rm)

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