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Sanierung der Amperhalle geht gut voran

Emmering - Die Sanierung der Amperhalle schreitet voran. In einem Sonderausschuss ging’s jüngst um die neue Heizung, eine E-Bike-Ladestation und Steckdosen, die Probleme bereiten.

Die Energieversorgung der neuen Amperhalle wird nicht die Gemeinde übernehmen. Es wird ein Anbieter gesucht. „Es ist eine europaweite Ausschreibung“, sagte Rathaus-Geschäftsleiter Markus Pree. Ein beauftragtes Ingenieurbüro wird Mitte August die Angebote auswerten. „Bisher gibt es zwei, drei Anfragen“, berichtete Pree. Die Bewerber kommen aus ganz Bayern. „Theoretisch könnte sich aber auch eine finnische Firma bewerben.“

Welche Firma auch ausgewählt wird – die Art der Heiztechnik ist ihr freigestellt. „Es ist egal, ob mit Pellets, mit Gas oder mit einer Grundwasserpumpe geheizt wird“, erklärte der Rathaus-Geschäftsleiter.

Steckdosen für E-Bikes und für die Schützen

Zudem soll eine Ladestation für E-Bikes im Ortskern entstehen. „Doch diese Ladestationen sind relativ teuer“, so Pree. „Sie werden handgefertigt.“ Die Gemeinde zieht daher stattdessen eine wesentlich kostengünstigere Variante in Erwägung: „Eine einfache, wettergeschützte Steckerleiste im Bereich des Biergartens.“ Dort könnten dann zwischen vier und sechs Elektrofahrräder gleichzeitig geladen werden.

Auch eine Ladestation für Elektroautos wurde diskutiert. Doch es gab nicht genug Infos zu Kosten und Notwendigkeit. Daher wurde der Vorstoß nicht weiter verfolgt.

Die zusätzlich nötigen Arbeiten am Schützenheim könnten für die Gemeinde recht teuer werden. Diese müssen vorgenommen werden, weil Mitglieder des Schützenvereins Mehrfachsteckleisten an den Steckdosen angebracht haben. Da das Gebäude rund 30 Jahre alt sei, sei diese Aufrüstung zwar nachvollziehbar, sagte Pree.

Die Menge an zusätzlichen Steckdosen ist allerdings nicht erlaubt. Bei den Kosten für korrekte Umrüstung handle es sich um einen fünfstelligen Betrag, so Geschäftsleiter Pree. Daher müsse überlegt werden, wer diese trägt.

Bei eventuellen außergewöhnlichen Wünschen der Schützen, wie etwa Spezialbeleuchtungen, könne man die Kosten dafür möglicherweise zwischen der Gemeinde und dem Verein aufteilen. Die Kommune würde nur die Kosten für eine „standardmäßig ausreichende Stromversorgung“ übernehmen.

Regina Mittermeier

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