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Tierpfleger verletzt: Waschbär-Biss zwingt zu Fußball-Pause

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Waschbären auf dem Vormarsch
Waschbären auf dem Vormarsch © dpa / Felix Heyder

Es muss nicht immer die Grätsche von hinten in die Beine sein, die dafür sorgt, dass Fußballer eine Zwangspause einlegen müssen. Oft entstehen Verletzungen durchaus kurios außerhalb des Spielgeschehens. Simon Kuhn vom FC Emmering etwa musste pausieren, weil ihn ein Waschbär gebissen hatte.

Emmering –   Der 20-Jährige macht eine Ausbildung zum Tierpfleger in der Auffangstation für Reptilien in München. Dort hat er regelmäßig mit Schlangen, Echsen und Spinnen zu tun. Doch es war kein Reptil, sondern ein mittelgroßes Säugetier, mit dem er eine unliebsame Begegnung hatte.

„Ich wollte den Waschbär wegen einer Augenuntersuchung einfangen und fixieren“, erzählt Simon Kuhn. Doch er hätte ihn nicht richtig erwischt. Der Waschbär löste sich aus der Umklammerung und biss den 20-Jährigen durch den Lederhandschuh in den Ring- und Zeigefinger der rechten Hand. „Das hat schon ziemlich weh getan“, erzählt Simon Kuhn.

Die Kollegen haben dem angehenden Tierpfleger gleich einen Druckverband angelegt, danach ging’s ins Krankenhaus. „Der Arzt hat mir Antibiotika verschrieben und gesagt, dass ich zwei Wochen lang nicht Fußballspielen darf.“

Mittlerweile sind an der Hand nur noch kleine Narben sichtbar. Auf dem Fußballplatz sucht man Kuhn, der normalerweise eine feste Stütze der A-Klassenmannschaft ist, momentan aber dennoch vergeblich. „Jetzt zwingt mich eine Knöchelverletzung zum Zuschauen.“ Diesmal eine typische Fußballer-Blessur.

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