Auf diesem Zebrastreifen wurde der Schulbub von einem Auto erfasst. foto: weber

Bub auf Zebrastreifen von Auto erfasst

Unfall schreckt Eltern auf: Eindringlicher Appell

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Emmering – Aufgeschreckt von einem Unfall eines achtjährigen Buben, der auf dem Zebrastreifen an der südlichen Amperstraße von einem Auto erfasst wurde, hat der Elternbeirat der Mittelschule nun einen Dringlichkeits-Appell an die Öffentlichkeit gerichtet. Eindringlich wird darin um mehr Schulweghelfer geworben.

Der Bub, der am Morgen auf seinem Tretroller in Richtung Schule unterwegs war, wurde von einem ebenfalls aus Emmering stammenden Autofahrer übersehen und frontal erfasst. Wie sich hinterher herausstelle, hatte das Kind noch Glück im Unglück. Zwar wurde der Achtjährige sicherheitshalber direkt in eine Münchner Spezialklinik gebracht, erlitt aber lediglich Prellungen und Schürfwunden.

Doch der eher glimpflich verlaufene Unfall ist Anlass genug für die Elternbeiratsvorsitzende, Miriam Böhnke, um die seit einem Jahr vergebliche Suche nach Schulweghelfern zu verstärken. Nachdem gerade eine langjährig beschäftigte Seniorin ihr Ehrenamt beendet hat, sichert im gesamten Ortsgebiet nur noch ein Helfer den Schulweg auf Höhe der Fußgängerbrücke über die Amper. Doch es gibt viele weitere „brisante Stellen“ auf den stark befahrenen Straßen. Vor allem wegen des Lkw-Verkehrs ins Gewerbegebiet Untere Au. Nach Beobachtungen von Miriam Böhnke gibt es mehrmals im Jahr heikle Situationen.

Auch Bürgermeister Michael Schanderl ist alarmiert. Am jüngsten Unfallort wird zwar schon seit geraumer Zeit eine Ampel gefordert, „doch die allein sorgt auch nicht für Sicherheit“. Vielmehr seien Eltern, Großeltern, Verwandte oder Bekannte von Schulkindern aufgerufen, sich für das Ehrenamt eines Schulweghelfers zu bewerben. Der Job wird übrigens vergleichsweise gut bezahlt: Rund zwölf Euro gibt es als Stundenlohn. Bewerbungen sind im Rathaus unter Telefon (0 81 41) 40 07 22 möglich.

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